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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Wieder bei Besinnung

Text zum Thema denken & handeln

"Was glotz du mich so an", fragt Gerd mich und schüttelt sich, als wenn er alles was wir in den letzten Minuten vollbracht hatten von sich abschütteln wollte. Nun gut, für mich ist es so besser und einfacher, als wenn er anfängt Theater zu machen.
"Komm schon - wir müssen jetzt ins Bett", sage ich ruhig, während ich auf ihn zugehe um ihm die Hacke aus der Hand zu nehmen.

Gerd grinst mich an.
"Ich glaube denen haben wir jetzt mal gezeigt was nee Harke ist", und lacht lauthals los.

Oh dieser kleine Drecksack!
Ich mache mir Sorgen darüber wie es ihm geht und was alles auf uns zukommen kann, und der macht Witze. Aber auch ich kann mir bei der Doppelsinnigkeit der Worte ein Lachen nicht verkneifen.

"Und ob", nicke ich.
"Und jetzt lass uns endlich Leine ziehen, sonst kriegen sie uns noch am Arsch!".
"Meinst wir können alles hier so liegen lassen", fragend, zeigt er dabei auf den Haufen Fleisch.
"Ist doch eh scheißegal - vielleicht fressen die Ratten ja bis morgen früh alles auf! Außerdem hast du dir dein Kleid ganz dreckig gemacht. Ich glaube wir ziehen die Klamotten jetzt besser aus", antworte ich betont gleichgültig, während ich versuche zu vermeiden auf diesen Platz zu schauen.

Ich will es nicht sehen!
JA - Es ist nötig gewesen es zu tun, aber ich bin nicht besonders Stolz darauf. Bis zuletzt habe ich mich dagegen gewehrt es tun zu müssen. Aber hatte man mir eine Wahl gelassen?

Mit den Worten:
"Du bist ja selbst nicht besser! Dir fehlt ja sogar ein Schuh. Ich hab ja gleich gesagt das mit den Klamotten ist Scheiße", reißt Gerd mich wieder aus meinem Grübeln heraus.
"Immer noch besser als unsere eigenen zu versauen. Lass uns den Müll ausziehen und hier liegen lassen, dann denken die Schupos das zwei Omas das hier waren", herrsche ich ihn an und steige dabei aus dem Kleid.

Unser eigentlicher Plan sah vor, dass wir mit den Klamotten vom Dachboden für die Leute im Dunkeln wie 'zwei Omas auf dem Nachhauseweg' aussehen. Dafür hatten wir uns sogar Omaschuhe angezogen; wegen der Schritte auf der Strasse - wenn uns einer hört. Hackenschuhe klingen nun mal anders, als die Schuhe die sonst wir tragen. Na ja, passen taten die Sachen ja wirklich nicht, aber noch den Oma-Hut auf den Kopf, und schon erkennt uns keiner.

"Man gut das wir die Mäntel vorher ausgezogen haben, sonst müssten wir jetzt nackt nach Hause". Typisch - der kann nie aufhören zu sabbeln.
"Hör endlich auf zu labern und beeil dich. Wenn du dich ausgezogen hast dann komm her und wasch dich noch schnell an der Regentonne. Wir haben es jetzt langsam eilig", schnauze ich ihn verärgert an.
Mir wird langsam klar das Gerd wohl doch zu blöde ist um zu begreifen was hier passiert ist. Der plappert lustig weiter vor sich hin.

"Stell dich bloß nicht so an - du großer Boss. Der Rest ist doch nee Kleinigkeit, wir brauchen ja nur den Weg durch den Schrebergarten - dann über die Strasse - durch den Keller wieder oben ins Bett. Da kann ja nicht viel passieren. Hauptsache ist, dass wie still und leise sind. Da ist Barfuss laufen nee gute Sache. Und die Mäntel sind ja sauber, die legen wir einfach in die Truhe zurück!".

Nebenbei rückte er seinen Oma-Hut zurecht, wie wir es geübt hatten.

"Schön tief ins Gesicht ziehen und vor allem das Gummiband unter das Kinn - damit er nicht runterfällt", versuche ich ihn zu belehren, aber er murmelt so was wie 'Ich bin doch nicht blöde' vor sich hin.
"Manoo - Lass uns jetzt abhauen - Ich will endlich in die Koje", nörgelt er auf einmal, wie mein kleiner Bruder halt immer so nörgelt, rum.

So kenn ich ihn - jetzt ist er wieder 'der Alte'.
Nun muss ich ihn irgendwie bei Laune halten, damit er nicht wieder einen seiner 'Anfälle' bekommt und uns doch noch alles versaut.
"Joo, und dann schnell schlafen, wir müssen ja morgen in die Kirche", grinse ich ihn aufmunternd an.

Bei dem Gedanken dann wieder in einem Kleid - diesmal aber als Messdiener - rumzulaufen, überkommt mich prompt wieder das Lachen.
"Na, dann achte mal schön darauf das du Morgen nicht DAS Beichten gehst, sonst fällt der Pfaffe tot vom Hocker", gröhlt er mir lachend zu, und zeigt auf die Blutlache mit dem zerfetzten Haufen Fleisch der darin liegt.

Wir haben irgendwie und irgendwann unsere Betten unbeschadet erreicht.




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