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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Mein Erzieher Rolfie

Text zum Thema andere Welten

Sozialarbeiter - sein Status und Erzieher sein Job.
Kein Studierter, sondern 2ter Bildungsweg. Bau- und Möbeltischler von Beruf davor. Deswegen war er wohl auch so menschlich. Nicht so zugemüllt von der Theorie, wie die anderen.

Ein netter, eher stiller Mann. Obwohl... männlich war ja nun wirklich nicht, unser 'Rolfie', wie wir Kinder ihn nannten, wenn er es nicht hörte. Der konnte eine Menge ab, bevor der mal ausrastete und zuschlug.

Aber der liebte uns ja auch.
Nee - immer diese Missverständnisse!

Nicht als Kinder!
Als Jungs liebte der uns. Jooo, so richtig mit glotzen, anfassen und rumgrapschen. Wir hätten auch schwuler Sack sagen können, aber mit 'warmen Rolfie' war er halt besser beschrieben. Er war keiner von diesen ekligen und fiesen Schwulen, die ich vom Hauptbahnhof in Hamburg kannte.

Seine liebste Jahreszeit war das Winterhalbjahr. Dann konnte er immer die Höhensonne einsetzten. 'Damit wir gesund bleiben, wenn zu wenig Sonne da ist', war seine Begründung dafür... Dann kam er also mit dem Ding in das Schlafzimmer gerollt und lies uns nackt in einer Reihe zur Höhensonne antreten. Und schön eincremen vorher, wir wollen doch nicht verbrennen – oder? 'Besonders der Popo braucht viel Creme, da der doch sonst nie die Sonne sieht', seine Worte. Ja sicher machte er das für uns, wir kamen da ja selber nicht so gründlich ran. Und dann bekamen wir schwarze Brillen aufgesetzt – damit die Augen nicht kaputt gehen, und er machte es sich auf dem Einzelbett gegenüber bequem.

Ich weiß ja nicht so recht, ob er uns für so blöde hielt...? Na klar wussten wir das er sich dann einen von der Palme wedelte. Für einen wie ihn doch das Paradies. Fünf knackige stramme Jungs die ihm zehn Minuten den Schniddel und zehn Minuten den Arsch hinhielten.

Wer wäre da nicht schwach geworden?

Aber er war wirklich ein Lieber, der 'warme Rolfie'.
So wurde er übrigens bei seinen Arbeitskollegen genannt. Geheimnisse gab es im Heim nicht. Jeder wusste alles. Und keiner tat was!

Der Erzieher, der uns das Märchen mit dem roten Baum vorm Haus erzählt hatte, liebte es zum Beispiel kleine Mädchen zu begrapschen. Vögeln tat er aber dann mit der Küchenhilfe.

Aber zurück zu Rolfie...
Von sich aus hatte er nach meinem Wissen nie einen von uns einfach gevögelt. Na klar, es gab den Einen oder Anderen, der versuchte sich einen Vorteil dadurch zu verschaffen - das er ihn 'ranlassen' wollte, aber da machte Rolfie nicht mit. Nee, der liebte Jungs wirklich und ehrlich. Richtig Liebe – nicht nur einfach Geilheit. Für seine Geilheit reichte ihm das Ansehen und Eincremen von uns nackten Jungs bei der Höhensonne, oder beim Baden und Duschen.

Warum ich mir da so sicher bin?
Ganz einfach – er war verliebt in mich. Aber er blieb immer 'ruhig', hielt sich zurück. Er hatte zwar diese Neigung, aber war sich auch gleichzeitig bewusst - das 'ES' nicht richtig war, und das man dafür so richtig in den Knast kommen kann! [Erstens gab es ja noch den §175 mit den verschärften Strafen aus der Nazizeit, und dann war es ja auch noch 'Unzucht mit Schutzbefohlenen'.] In meiner ganzen Zeit wo ich mit Rolfie zu tun hatte, und er war ja immerhin noch bis ich 21 Jahre alt war mein Vormund, hatte er keinen von den Jungs im Heim gevögelt. Der hatte sich echt gut im Griff!

Ich bin noch heute stolz auf ihn.
Andere haben da anders reagiert, und aus ihrer Gruppe ein Freudenhaus gemacht, so wie es zum Beispiel in der Gruppe unten war.


Anmerkung:
Es ging auch durch die Medien, als endlich einige das 'darüber Schweigen' gebrochen haben. Mehr dazu:
AWO-Kinderheim Pinneberg - Das Haus der toten Seelen
Die ZeitungsArtikel und der NDR-Filmbeitrag sind dort als Download abgelegt!



Aber nicht Rolfie.
Den konnten wir nicht provozieren. Der ging lieber auf Klo und holte sich da einen runter, als den angebotenen Arsch zu vögeln. Ja doch, er nutze jede Gelegenheit sich an uns 'unbemerkt' aufzugeilen. Zu gerne ließ er uns Zimmerweise zum Duschen gehen. Wenn wir dann unter der Dusche standen, stand er immer in dem Türdurchgang zu den Duschen, um auf uns 'aufzupassen'. Ne, nicht doch – Nicht etwa wegen 'Wichsvorlagen' für den Dienstschluss oder zwischendurch sammeln. Nur damit wir uns auch gründlich wuschen - auch immer schön den Popo und den Schniddel waschen.
Hin und wieder - wenn er zuviel 'Druck' aufgebaut hatte - verschwand er auch gern mal auf Klo.
Wie gesagt, wir wussten ja woran wir waren, und um ihn 'fertig' zu machen, hielten wir ihm dann auch schon mal extra den Arsch hin 'um die Seife wieder aufzuheben'... Wenn wir uns dann gegenseitig richtig hochgeschaukelt hatten, dann kam es auch schon mal vor das einer mit dem Schniddel in der Hand zu ihm hin ging, um ihn zu fragen ob der auch 'richtig sauber' unter der Vorhaut ist. Na gut, ich habe das auch mitgemacht, bin ja ehrlich. Wir waren ja eine eingeschworene Einheit in meinem Zimmer, Hemmungen voreinander hatten wir eh nicht. Da ging es mitunter auch nachts schon mal heftig zur Sache.

Aber das ist eine andere Geschichte - das hat nichts mit Rolfie zu tun.
Nein, den Rolfie mochten wir alle so gerne, weil er uns 'leben' ließ. Bis der uns mal eine scheuerte, das dauerte. Da hatten die Kinder in anderen Gruppen schon mehr auszustehen. Da reichte schon die kleinste Kleinigkeit damit es 'ordentlich rummste und knallte'

Rolfie hatte auch eine Menge guter Hobbys.
Ihm hatten wir es, unter anderem, zu verdanken das bei uns ein Schwarz-Weiß-Fotolabor im Pavillon stand, in dem wir selber Bilder entwickeln konnten. Oder, als wir das eine Jahr in den Sommerferien in Heppenheim / Hessen in der Jugendherberge auf der Starkenburg waren, das war echt geil.
Seine Idee.
Eine richtige alte Ritterburg, die als Jugendherberge ausgebaut war. Und Kindgerecht war die umgebaut – mit Minigolf, Eseln zum Reiten und einer Falknerei.

Das war echt einer der besten Sommerurlaube die wir je gemacht haben.
Das einzige woran ich immer ungern zurückdenke, wenn ich an diesen tollen Urlaub denken muss, ist mein kaputter Knöchel der nicht so richtig heilen wollte. Störte aber nicht weiter, da ich trotzdem alles mitmachen konnte. War ja auch nicht der Knochen, sondern nur Fleisch und Haut was ab war. Kein Problem für so einen harten Hund wie mich, hatte ja schon gelernt Schmerzen nicht mehr so ernst zu nehmen.

Ach so Rolfie: Das mit der Goldmünze – schon vergessen??

Also, das war so:
Wir Kinder konnten uns da frei bewegen. Immerhin war die Burg ja auch fast 300 Meter über der Stadt – was sollten wir da auch schon anstellen? Und Autos fuhren hier ja auch nur morgens und abends ein oder zwei. Also kundschafteten wir, wie richtige Kinder das so machen, alles aus. Schnell war auch der alte Brunnen gefunden. Direkt an der Burgmauer im Innenhof. Und in dieser Mauer waren auch Fensterbogen, einer direkt vor dem Brunnen. Von dem aus ging es nach draußen in ein kleines Wäldchen. Ungefähr zwei oder drei Meter tiefer. Da sprangen wir auch öfters mal einfach runter, weil das den Weg nach draußen erheblich abkürzte.

Übermut tut selten gut...
und so habe ich mir dann eines Tages dabei den Knöchel aufgerissen. Aber das hatte auch seinen Vorteil.
Ich sprang also mal wieder zu dem besagten Fensterbogen raus, und kam nicht so richtig unten auf. Rutschte dann auf den Knochen den halben Berg runter, bevor ich einen Baum zu fassen bekam, an dem ich mich dann endlich festhalten konnte. Tja, und was soll ich sagen.
Als ich mich aufrappeln wollte glänzte da was neben meinen kaputten Fuß. Ha, ne dreckige mittelgroße Münze. Auch gut, Geld kann man immer gebrauchen. Sah nach einer Mark aus, von der Größe her. Ich habe ich erst mal das Ding in die Tasche geschoben, und mich um meinen Fuß gekümmert. Sah schon übel aus, tat aber gar nicht so doll weh.
Geht schon – laufen OK, also wieder rauf den Berg und Pflaster holen.
Abends fiel mir wieder die Münze ein. Schnell ab ins Bad und das Ding putzen, sonst nimmt mir das ja kein Kaufmann ab.

Wow, ich bin Millionär!
Das war ganz gelb, das Ding – massives Gold. Eine echte Goldmünze aus dem 16 Jahrhundert hatte ich da ausgebuddelt mit den Knochen, beim runterrutschen am Berg.
Ich habe die Münze Rolfie gezeigt.
Der war ja schlau in solchen Sachen, der kannte sich mit so einem Zeug aus. Ganz was tolles hat er gesagt - ist das. Bestimmt viel Wert, und er würde das erst mal für mich in Verwahrung nehmen. Wenn der Urlaub dann zuende ist, wollte er sich darum kümmern, was das Ding so an Kohle bringt.

Eigentlich will ich ja noch bis heute glauben das er, genauso wie ich, das nicht absichtlich vergessen hatte. Kann mir nicht vorstellen, dass er die Münze absichtlich für sich behalten hat.
Rolfie doch nicht – Oder?

Egal – Lange her.
Habe ihm so viel zu verdanken, soviel Münzen kann ich gar nicht finden, wie das Wert ist. Hat mich sogar schon vor dem Knast gerettet, seinerzeit. Nur weil er meine Vormundschaft übernommen hatte, brauchte ich dies eine mal nicht in den Bau einfahren. Der Richter war so gnädig, nachdem mein Vormund Rolfie ihm erzählt hatte was für ein toller Kerl ich doch eigentlich bin. Das es doch nur ein Ausrutscher von mir war.

JA – gegen Rolfie darf auch heute noch keiner was sagen.

Der war wirklich einmalig.
Ein echter Mensch – Scheiß auf sein Schwulsein.
Mir hat er meine Eskapaden mit den Weibern ja auch nie vorgeworfen. Wir waren richtige Freunde geworden, nachdem ich in der Lehrlingsgruppe und nicht mehr bei ihm in der Gruppe war. NE, bevorzugt behandelt hat der mich nie, solange ich in seiner Gruppe war. Damit hatte das nichts zu tun. Er liebte mich zwar, aber dafür war er einfach zu gerecht. In der Gruppe waren bei ihm alle gleich. Egal ob der größte Rabauke, oder der letzte Schleimer.

Wenn alle Erzieher so gewesen wären, dann würden nicht so viele kaputte Existenzen da draußen rumrennen.



Anmerkung:
Nun...
die folgenden Kapitel, innerhalb der nächsten Seiten, dürften die Aussage ein wenig relativieren... Es fällt mir, selbst heute noch, schwer diese Kapitel öffentlich zu machen, da ich es immer noch als 'Verrat an Rolfie und seine Freundschaft mit mir' ansehe. Nach 'meinem Geschmack' habe ich selbst in diesem Text Rolfie schon unrecht getan...

Das alles - trotz besseren Wissens...
Tja, die Psyche... ein wahrlich seltsames Ding...

Unterbewusstsein gegen Vernunft - ein aussichtloser Kampf?




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