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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Mein Bruder Günter

Text zum Thema Geschwisterliebe

JA - der Günter!
Geistig war er keine große Leuchte. Er ging auf die Sonderschule, wie sie damals offiziell hieß. Zu dieser Zeit kamen alle die für den normalen Schulbetrieb zu blöde waren da hin. Egal ob sie körperlich oder geistig behindert, oder eben nur zu vernachlässigt und deswegen nicht auf der gleichen Höhe in der Entwicklung waren. Alle die Eins und Eins nicht zusammen zählen konnten wurden da aufbewahrt, da man der Schulpflicht ja Genüge tun musste, egal ob sinnvoll oder nicht. So war das eben.

Es war noch gar nicht so lange her, da wäre ich seinetwegen beinahe auf dem Friedhof gelandet.

Wenn ich hier so sitze und darüber nachdenke - bzw. das ich überhaupt noch denken kann - und mir dabei mit den Fingern über den Kopf fahre, spüre ich ganz deutlich die Dellen in meinem Schädel. Gut das es auf dem Kopf ist. Der ist Proppevoll mit Haaren und so konnte und kann man es nicht sehen. Aber fühlen kam man es immer noch sehr deutlich.

Was passiert war?
Nun, ich kann nicht genau sagen wie es dazu kam - weil ich nicht voll dabei war.

Aber hier der Teil den ich mitbekommen habe:

Günter der Idiot hatte es irgendwie geschafft, die Klicke zu der wir eigentlich gehörten, gegen sich aufzubringen.
Eigentlich deswegen, weil ich mich selber, allerdings mit der Zustimmung der Klicke, aus dieser wieder ausgeschlossen hatte. Ich war als kleiner Junge sowieso nur Mitläufer dort gewesen, und ging den Grossen schon lange mit meinen ewigen Bedenken und Nachfragen auf die Eier. Die waren alle zwischen drei bis sechs Jahre älter als ich.

Aber ich war eben ein guter Fußballer.
Ansonsten sehr sportlich, sehr stark und wendig und so schön klein. Ich passte durch Lücken, durch die keiner von den Grossen mehr passte. Das hatte unserer Klicke schon die eine oder andere Mark eingebracht.

Mode war es damals, hinten beim Lumpenhändler auf dem Hof Leergut und Buntmetall zu klauen und vorne im Laden wieder an ihn zu verkaufen. Ja, und ich konnte durch die Lücken im Zaun schlüpfen und die Sachen an die Jungs rausreichen. Da gab es noch viele andere Kunsttücke die ich drauf hatte, aber darüber will ich nicht berichten. Ich war in der Klickenzeit so um die 6-11 Jahre alt, und war auch damals schon nicht sonders Stolz darauf was wir so anstellten. Aber das war eben der Preis den man zahlen musste, wenn man zu den Grossen gehören wollte.

So, nun aber weiter in der Geschichte.
Ich war mit meinen Hausaufgaben beschäftigt, und die Alte stand wie immer am Herd und war am rumwursteln. Essen für den Alten vorbereiten, da der bald von der Schicht nach Hause kommen würde, oder so. Günter stürmte zur Haustür rein und rannte gleich weiter nach oben.

'Der Sack hat das gut', dachte ich mir 'der kann den ganzen Tag rumtoben'. Ich war na klar genervt davon hier zu sitzen und Hausaufgaben zu machen, da ich eigentlich immer nur draußen war - wenn ich konnte. Meine Welt war der Deich, die Elbe und die Wiesen. Da gab es viel zu entdecken. Das war Abenteuer - jeden Tag. Egal bei welchen Wetter.

Und Günter hatte nie Hausaufgaben zu machen, das er ja auf der Sonderschule war. Die brauchten so was nicht, die waren ja doch zu doof. Der konnte also den ganzen Nachmittag draußen rumtoben, und kam freiwillig rein!

So blöde könnte ich gar nicht sein.
Und ich saß hier bei der Scheiß Mathe und ärgerte mich damit rum, und das bei dem schönen Wetter. Auch das hatte Gott sei Dank irgendwann ein Ende. Die Alte schaute sich kurz an, ob alles von mir fertig gemacht worden war was in meinem Aufgabenheft stand. Dann entließ sie mich gnädig mit den Worten:
"Um sechs Uhr zum Abendbrot bist Du aber spätestens wieder drinnen, sonst setzte es was. Und zieh Dich vorher gefälligst um", nach draußen.

Ich schmiss also schnell meine Sachen in den Ranzen, und nichts wie rauf in mein Zimmer um mich umzuziehen.
Da saß der Rotschopf, wie ich ihn Aufgrund seiner roten Haare gerne nannte, wenn ich ihn Ärgern wollte, auf der Treppe. Er sagte zu mir:
"Wird auch Zeit das Du endlich fertig bist. Ich warte schon die ganze Zeit auf Dich. Du musst mir mal einen Gefallen tun".
"Was willst DU denn von MIR", fragte ich ihn misstrauisch, weil wir uns, seit ich aus der Klicke raus bin, was er mir aber nie verziehen hatte, immer aus dem Weg gegangen waren.
"Und wie siehst Du überhaupt aus? Geh dich mal Waschen, dein Gesicht ist ja ganz blutig. Was hast Du denn jetzt schon wieder angestellt", schob ich nach, nachdem ich ihn mir genauer angesehen hatte.

Er schaute mich nur an und sagte:
"Komm mit", während er aufstand und zum Bad ging. Ich folgte ihm also, da ich wissen wollte was Sache ist. Auch wenn er ein dummes Arschloch war, wir waren immerhin Brüder. Und das verbindet.

"Du musst mal in den Keller runtergehen und nachsehen ob da einer vorm Keller steht", sagte er, während er sich das Gesicht wusch.

Also dazu muss man wissen, das der Block in dem wir lebten immer einen Aufgang zu je zwei Haustüren hatte - sechs Stufen. Dann war da eine cirka drei X ein Meter große Plattform, von der aus man ins Haus kam. Unter dieser Plattform führte von jeder Seite eine Treppe runter zu den Kellertüren. Durch diese Plattform war es nicht möglich vom Fenster zur Kellertür zu sehen.

"Ich weiß nicht, aber ich glaube ich wurde verfolgt".
'Scheiße', fragte ich mich, 'hatte der Idiot sich schon wieder beim Klauen erwischen lassen'?
"Wonach soll ich den sehen? Polizei - oder was", fragte ich also auf alles gefasst.
"Nee, einfach nur ob da einer ist, ich weiß doch selber nicht so genau. Nur... mich erkennt man doch gleich an den roten Haaren, wenn ich rausschaue. Das ist alles. Den Gefallen kannst Du mir ruhig tun".

Nun denn, das kann ich ja mal machen.
"Gut, ich zieh mich nur eben schnell um da ich ja sowieso raus will. Kannst ja dann mitkommen und auf der Kellertreppe warten. Wenn die Luft rein ist, sag ich Dir Bescheid".

Ich zog mich also um und ging mit ihm in den Keller.
Während er ängstlich auf der Treppe stehen blieb, machte ich die Tür auf und streckte meinen Oberkörper heraus, damit ich um die Ecke sehen konnte ob da einer ist.

"Jetzt haben wir Dich - Du Sau", und zwei fürchterliche Hiebe von links und rechts, mit dicken Eisenstangen, nahmen mich in Empfang. Während mir das Blut aus Mund und Nase schoss und ich zusammenbrach, hörte ich eine mir bekannt vorkommende Stimmen rufen:
"Scheiße - das war der Falsche".

Das Letzte was ich dann noch mitbekam, war das Geräusch von den Eisenstangen die auf den Betonboden aufprallten. Sie hatten die vor Schreck fallen lassen... und schnelle Schritte die sich aus dem Kelleraufgang davon machten.

Dann war erst mal Sendepause.

Ich weiß nicht wie lange der Stromausfall in meinem Kopf gedauert hatte.
Irgendwann ging das Licht wieder an und Günter stand über mich gebeugt und schwor mir:
"Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich Dich nie da rausgeschickt. Das wird fürchterliche Rache geben, wenn ich rausbekomme wer das war. Man kann doch nicht einfach vor meinen Augen versuchen meinen Bruder umzubringen". Seine Worte hörten sich an, als wenn er Watte im Mund hatte. Mein Kopf dröhnte, als wenn eine Dampflok darin spazieren fuhr.
"Los komm hoch, das darf die Alte nicht mitbekommen. Ich bringe dich nach oben in dein Zimmer", sagte er dann und fing an mich hoch zuzerren.

Das hätte er man lieber nicht machen sollen, da ich ihn richtig schön vollkotzte.
"Die schöne Grützwurst", jammerte ich, und versuchte mich loszumachen.

Aber nichts ging mehr.
Keine Farbe mehr im Bild, und Beine so weich wie Pudding.
Das Blut lief mir aus allen Löchern die ein Schädel so aufzuweisen hatte, und ich kotzte schon wieder munter drauf los.

Irgendwie musste es dem Arsch dann gelungen sein, mich an der Alten vorbei zu schummeln ohne das die etwas mitbekam, und mich in mein Zimmer zu bringen. Ich habe noch verschwommen in Erinnerung, dass er mit einer Schüssel Wasser raufkam, mich vom Blut und der Kotze säuberte und ich zwei Tage und Nächte durchgeschlafen habe. Er hatte der Alten erzählt, dass ich irgendwie krank war - oder etwas Falsches gegessen hätte, das Klo hätte ich ja schließlich auch vollgekotzt und mich dann mit Kopfschmerzen ins Bett verzogen. Und von ihm hätte ich verlangt, dass er nichts sagen solle, damit ich doch noch raus kann, falls es mir besser ginge.

So hat er mir das jedenfalls später ganz stolz erzählt.

Na ja...so war er eben!
Der Günter.
Na klar wusste er ganz genau das die Jungs der Klicke auf ihn gelauert hatten.
Aber warum sollte er mich auch warnen. Ihm konnte doch auf der Kellertreppe nichts passieren, und mich wollten sie ja nicht umlegen.
Wenn es Hart auf Hart gekommen wäre, und die Jungs nicht weggelaufen, sondern rein gekommen wären, um den Richtigen tot zu prügeln, hätte er ja schnell noch oben in die Küche rennen und sich bei der Alten an den Rockzipfel hängen können! Vorsprung hatte er ja genug, auf der Treppe.

Ich glaube DAS sagt genug über meinen Bruder Günter aus.
Mehr muss man da wohl nicht sagen. So war es eigentlich immer mit ihm. Er baute Scheiße, und andere durften das für ihn ausbaden.

Aber jetzt sitzt er eben im Knast.
Diesmal hatte er keinen Dummen gefunden den er für sich leiden lassen konnte, der falsche Hund.

Nicht so wie auf dem Schulhof, wo er die anderen Bekloppten aus der Sonderschule gegen mich aufhetzte, damit die auf mich losgingen und dann DIE vom Lehrer den Ärger bekamen, und er sich einen lachte!

Ach ja die Schule...

Sie bereitet die Mensche auf das Leben vor, mich ganz besonders...




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