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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



mein Bruder Gerd

Text zum Thema Geschwisterliebe

Wie gesagt, so müssen Brüder wohl sein, wenn man so lebt wie wir.
Sein Fehler war eben nur das er so Kreuzdoof war, sich von Jeden gegen Jeden aufhetzen zu lassen. Mit mir hat er es an einem Wochenende ja auch getan.
Ein Beispiel:

Sonnabend bedeutet Badetag.
Der Tag in der Woche, wo man sich den Schmutz des Lebens rituell, durch eine Waschung des gesamten Körpers unter Zuhilfenahme von warmem Wasser und Kernseife, abwäscht. Das Wasser in der Badewanne war durch Vater, Mutter, große Schwester und großem Bruder bereits auf seine Wirksamkeit überprüft. Durch das länger als nötige Verweilen der selbigen Personen in ihm, wurde es bereits auf eine erträgliche Temperatur von unter 30 Grand gesenkt. Es hatte meistens einen leichten Restschaum der Marke Fichtennadel aufzuweisen, der gnädig versuchte die Gebrauchsspuren des Wassers, als graue Suppe zu erkennen, zu verdecken. Man muss ja aber wohl bedenken, dass es ja eben um ein Ritual, das die Verbundenheit der Familie zeigt, geht, und nichts mit einer Reinigung der Körper, wie zum Beispiel der des Küchenfußbodens, der dann so sauber war das man hinterher wirklich ohne Bedenken davon essen konnte, zu tun hat.

So weit so gut!
Ich war also an diesem Sonnabend völlig versifft vom Fußballspielen heimgekehrt, und hatte die besondere Genehmigung der Pflegeeltern mir die Wanne im Badezimmer halbvoll laufen zu lassen um mich zu reinigen.

Ha, ich in der Badewanne, und das mit frischen unbenutzten und womöglich auch noch heißen Wasser. Das war so ein bisschen Prügel vorher nun wirklich wert. Ich hätte ja auch pünktlich zum Ritual da sein können, dann hätte es auch keine Prügel gegeben.

Ist halt wie in der Kirche; wenn man da die Rituale nicht befolgt kommt man sogar in die Hölle, muss dann unendliche Qualen erdulden. Das hatte mir unser Pastor ja schließlich so beigebracht. Da ist so ein Arschvoll nun wirklich lachhaft gegen, da das relativ schnell vorbeigeht, während die Hölle ja angeblich bis in alle Ewigkeit andauert.

Ich also flugs rauf ins Bad und die Wasserhähne aufgedreht.
Nein nicht zuviel heißes Wasser, wird doch schließlich noch kontrolliert und ist auch zu teuer, und dann einen Schuss Badeöl reingekippt. Raus aus den Klamotten und schön den Wasserspiegel im Auge behalten. Halb voll war schließlich die Vorgabe. Der Trick an der Sache war, dass man eben noch nicht im Wasser war. Wenn man sich erst nach erreichter Füllhöhe reinsetzte, wird dadurch der Wasserspiegel zusätzlich noch einmal ansteigen.

Man, wird das ein Fest.
Ich als Erster und Einzigster in der Badewanne.
Das es so was gibt.

Der gewünschte Wasserstand war erreicht, und ich stieg genüsslich in die Wanne. Nichts, von wegen auf dem Stöpsel sitzen wie sonst, wenn wir zu zweit in der Wanne waren. Schön in die Rundung der Wanne geschmiegt, den großen Schwamm hinter den Kopf gelegt, Augen zu und erst mal den Dreck der Woche aufweichen lassen.

Das ist es!!
Und so warm...man könnte fast einpennen...

So muss das Paradies sein, dachte ich mir, als die Badezimmertür aufgerissen wurde und ich, bevor ich überhaupt wusste was los ist, eine Faust mitten im Gesicht verspürte.
Schlagartig spritze mir das Blut aus der Nase, Tränen schossen mir in die Augen. Aus dem Augenwinkel heraus sah ich noch meinen Bruder Gerd, mit einem hämischen Grinsen in seinem Babygesicht, wieder aus dem Badezimmer sprinten. Was erlaubt sich dieser kleine Wichser eigentlich?

Dieser Gedanke und der Sprung aus der Wanne waren eins.
Das konnte nicht ungesühnt bleiben. Dem würde ich das Genick umdrehen, diesem kleinen Arschloch, das stand für mich fest. Obwohl - eigentlich hätte mich seine Fluchtrichtung misstrauisch machen müssen. Der war direkt auf dem Weg ins Wohnzimmer unterwegs, wo die Familie wie jeden Sonnabend, wenn der Alte frei hatte, vor dem Fernseher versammelt war. Ich also splitterfasernackt mit der blutenden Nase, die fröhlich den ganzen Weg den ich nahm markierte, hinterher und rein ins Wohnzimmer. Dort hatte sich die kleine Ratte brav zwischen Vater und Mutter aufs Sofa geklemmt, während meine Schwestern Ute und Heike in den Sesseln hockten.

Irgendwie glaubte ich im falschen Haus zu sein.
Die taten alle so, als wenn nichts los sei, fragten mich was ich bloß hätte. Ich schrie meine ganze Wut heraus, forderte den Verbrecher auf herzukommen um sich seine verdiente Abreibung abzuholen.

Und während ich blutend und schreiend in der Tür stand, und der Wicht sich grinsend an unsere Pflegemutter schmiegte, bauten sich bedrohlich fast zwei Meter Muskelmasse, in Form meines Pflegevaters, vor mir auf. Mit seinem unnachahmlichen süßlichen Unterton in der Stimme, der nichts gutes Verheißen sollte, fragte er ob ich in der Wanne gestürzt sei, und warum ich hier denn wohl hier so einen Zirkus aufführe. Er bot mir des weiteren an, mir mit einer gehörigen Tracht Prügel dabei behilflich zu sein wieder zur Vernunft zu kommen, wenn ich das gerne möchte. Ich dürfe mich allerdings auch wahlweise auf dem schnellsten Wege wieder ins Bad begeben, um mich und den Boden im Haus vom Blut zu reinigen. Und meinen armen kleinen Bruder in Ruhe zu lassen, und zwar nicht nur heute. Wenn er erfahren würde, und davon war bei der kleinen Ratte Gerd fest auszugehen, dass ich ihn irgendwann verprügeln würde, dann Gnade mir Gott!

Na ja, so ist das eben.

Da war halt nichts zu machen.
Nicht nur das mir mein Genuss der Badewanne jetzt ganz abhanden gekommen war, das wäre ja nicht das Schlimmste gewesen. Nein ich wurde vor versammelter Mannschaft erniedrigt, und auch noch von dem Kerl verlacht. Und der genoss den Schutz der Pflegeeltern.

Da war mir auf einmal schlagartig klar, das DIE ihn zu mir rauf geschickt hatten um mir die Fresse zu polieren, weil ich in der Wanne ja wehrlos bin. Und bestimmt hatte er die ganze Zeit ohne Ende lieb Kind gespielt, und fand das so gemein, das ich etwas so Besonderes, wie ein Einzelbad, zur Belohnung fürs Zuspätkommen haben durfte. Ich hatte zwar mittlerweile reichlich Enttäuschungen und Entbehrungen in Kauf genommen, von unberechtigter Prügel, 'das macht ja nichts wenn du das nicht warst, das ist dann für die Sachen von denen ich nichts weiß', war dann der Kommentar vom Alten, ganz zu schweigen, aber jetzt war das Maß endgültig voll.
Entweder diesmal gelingt es mir wegzulaufen, oder ich werde denen Gift ins Essen mischen. Das Problem bei Gift ist halt nur, dass man sich so lange quälen muss bis es endlich vorbei ist, und das wir ja alle zusammen essen. Ich meine, wenn die kleine Ratte Gerd mit Hops geht, das soll mir das auch Recht sein, so wie die Sau mich beschissen hat. Aber man konnte ja bei Gift auch noch ins Krankenhaus gebracht und gerettet werden. Doch das hatten die Alten nach all den Jahren in meinen Augen nicht verdient. Egal, mein Freund der Rächer und ich hatten ja schon einen anderen Plan.

Ich würde bald einen Testlauf starten.

Und Heike - Und Ute?
Die hatten das auf keinen Fall verdient so jämmerlich durch Gift zu Enden. Es sollten doch eigentlich nur die Alten treffen, und jetzt von mir aus zur Not auch Gerd.

Aber Heike konnte genauso wenig wie ich dafür, dass sie hier in Pflege gelandet ist. Die hatte doch auch genug Probleme mit dem Pack, wie wir.




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