Informationen über sexuellen Missbrauch & Misshandlung
     

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männliche Missbrauchsopfer
Thema: sexueller Missbrauch

 aus dem Kapitel » sexueller Missbrauch «


Vorwort:
Die Zahlen zum sexuellen Missbrauch an Jungen stammen zumeist aus dem amerikanischen Raum, wobei [nach diesen Angaben, DunkelZiffern enorm hoch] zwischen 10 und 20 Prozent der Jungen betroffen sind. Täter bei sexuellem Missbrauch an Jungen sind fast immer Männer.

Der Prozentsatz der Frauen, die sich an Jungen vergehen, liegt unter einem Prozent. Frauen missbrauchen Kinder meist nur in Tateinheit mit einem Mann. [gerade hier: Dunkelziffern enorm hoch, da USA!]

Sexueller Missbrauch an Jungen


geschieht in der Regel nicht durch Männer, die die Vaterrolle für den jeweiligen Jungen innehaben, sondern zB durch :
- männliche Verwandte,
- gute Bekannte der Familie
- Freunde
- Nachbarn,
- Pfarrer,
- Lehrer,
- Jugendgruppenleiter,
- Fußballtrainer,
- Heimerzieher,
usw.

Das bedeutet:
Jungen werden im sozialen Nahfeld sexuell missbraucht. Ist tatsächlich einmal der Vater des Jungen der Täter, sind auch die Mädchen in dieser Familie betroffen. Wenn Jungen [mehrheitlich] außerhalb der Familie sexuellen Missbrauch ertragen müssen, so ergeben sich für Jungen andere Konsequenzen als für Mädchen, was aber nicht bedeutet, dass die Folgen weniger schlimm sind.

Der Junge, der sexuelle Übergriffe erdulden mußte
erhält in der Regel sowohl emotionale Unterstützung durch seine Familie, als auch Verständnis für seine Situation in der Öffentlichkeit.

Wenn der Täter kein FamilienMitglied ist,
hat ein Junge eher die Möglichkeit Situationen zu meiden, in denen die Übergriffe wieder auftreten können. Die Beziehung zum Täter kann in der Regel jederzeit abgebrochen werden. Dadurch liegt der Schritt nahe, eine Anzeige gegen den Täter zu erstatten. Selten sind in einem solchen Fall andere Familienmitglieder involviert.

Die Familie des Jungen
ist durch das, was ihm angetan wurde, nicht in ihrer Existenz bedroht. Es stellt sich weder die Frage nach einer Heimunterbringung, noch die nach Zerstörung der Familie. Der sexuelle Missbrauch eines Jungen durch einen außerfamiliären Täter stellt kaum den Zusammenhalt des gesamten Familiensystems in Frage.

Für Jungen ist es oftmals schwerer sich jemanden anzuvertrauen,
denn sie lernen schon sehr früh, dass Männlichsein bedeutet: - überlegen zu sein, - Schwächere zu dominieren - Schwächere besiegen.

Sich als Opfer zu fühlen,
wenn sie sexuell missbraucht werden, bereitet ihnen deshalb besondere Schwierigkeiten. Sexuelle Übergriffe mitzuteilen heißt für sie, die Opferrolle annehmen, dagegen wehren sie sich. Sie möchten nicht schwach und verfügbar wie Mädchen sein, weshalb sie es oft vorziehen zu schweigen.
In unserer Gesellschaft gelten [immer noch!] homosexuelle Handlungen als pervers und werden sozial geächtet.
Sie identifizieren sich deshalb eher mit dem Täter, sie möchten ihre Männlichkeit beweisen, was bedeutet, vermeintlich Schwächere zu unterwerfen.

Jungen werden [oft] selbst zum Täter
denn sie wenden [in der Regel] die erfahrene sexuelle Gewalt nach außen, seltener gegen sich.

Sie werden selbst zum Täter
indem sie kleinere Jungen und Mädchen demütigen und missbrauchen, z.B. durch Stimulation sexueller Aktivitäten. Gehäuft werden bei einem sexuell missbrauchten Jungen exzessive Gewaltausbrüche und Tierquälerei beobachtet.

Sexueller Missbrauch dient immer dazu sich selbst die eigene Macht und Stärke zu demonstrieren, und sich durch die Unterwerfung des Opfers beides zu sichern.


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