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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



endlich ein Mann

Text zum Thema Sexismus

Es wurde wieder hell um mich.
Ihre Stimme drang immer deutlicher werdend an mein Ohr.

"Oh mein Liebling...komm her zu mir und küss mich. Lass mich meinen kleinen Held, der jetzt ein echter Mann ist, in die Arme nehmen". Langsam wurde mein Blick wieder schärfer und ich sah Utes Gesicht, die mit Tränen in den Augen mir ihre Arme entgegen streckte. Völlig erschöpft von diesen Anstrengungen ließ ich mich bereitwillig nach vorne in ihre Arme fallen, und klammerte mich wie ein Ertrinkender an ihren Schultern fest. Mein Kopf lag zwischen ihren schweißnassen Brüsten und ich schnappte mühsam nach Luft. Sie zog die große Rolle aus Bettdecken unter sich weg, damit wir in eine angenehmere Lage kamen, und klemmte mich fest zwischen ihre Beine ein. Aus meinem trockenen Mund kam das Röcheln, das ich sonst immer von ihr vernommen hatte. Mein Herz drückte mit aller Macht das Blut durch meine Adern, und mein Mund sog gierig die Luft ein. Es fühlte sich für mich an, als dauerte es eine Ewigkeit bis ich mich wieder soweit unter Kontrolle hatte, dass ich mich ihr wieder zuwenden konnte.

"Es tut mir Leid", krächzte es aus meinem trockenen Mund.
"Ich hoffe ich habe dir nicht zu doll wehgetan, aber ich habe selber nicht mehr mitbekommen was vor sich gegangen ist".

Sie streichelte die ganze Zeit mit einer Hand mein Gesicht und wühlte mit der anderen in meinen Haaren herum. Sie strahlte mich mit ihren feuchten Augen an.
"Du kleiner Dummkopf...du hast mir nicht weh getan...du hast mir gerade das schönste Geschenk gemacht, dass man mir jemals gemacht hat".
"Aber du hast doch Tränen in den Augen", sagte ich.
Um es ihr zu beweisen strich ich mit meinen Finger über ihr Auge. Ich leckte den Finger ab, um ihn auf den salzigen Geschmack von Tränen zu überprüfen. Noch während ich ihre Träne auf meiner Zunge schmeckte, und mir dabei ein wohliger Schauer über den Rücken lief, sagte sie schon:
"Ja es stimmt schon das ich Tränen in den Augen habe", und dabei drehte sie meinen Kopf so hin, dass sie mir in die Augen sehen konnte.
"Aber nicht, weil du mir wehgetan hast, sondern weil ich so glücklich mit dir bin".

Schweigen und überwältigt von unseren Gefühlen schauten wir uns an.
Irgendwann dann fingen wir an das Knäuel aus Armen und Beinen zu entwirren.

Nach unendlichen Küssen und Liebesbeteuerungen war irgendwie und irgendwann die Bettdecke über uns, und ich schob mich eng mit meinen Po an ihre Schamhaare und meinen Rücken an ihre Brüste. Sie legte ihren Arm über mich und ihre Hand an meine Brust - küsste mich in den Nacken, und dann war ich weg im Reich der Träume.

Sie musste irgendwann in der Nacht mein Bett verlassen haben.
Als der Wecker mich wach machte, war ich allein im Bett und überlegte ob alles vielleicht nur ein Traum war. Aber als ich aus dem Bett stieg, und den Muskelkater in meinen Beinen bemerkte, war ich mir sicher das es alles wahr war.

Gut - Denn war jetzt also ein Mann.
Mir musste etwas einfallen wie ich die Alten loswerden würde, ohne Andere aus der Familie dabei in Mitleidenschaft zu ziehen. Und es musste endgültig sein. Die Zeit fing mir an wegzulaufen. Der Tag, an dem Ute mich verlassen würde, rückte immer näher. Dann wäre ich alleine hier, und den Alten ausgeliefert, ohne Aussicht auf Linderung durch die nächtlichen Abenteuer mit Ute. Und dann würde ich mit Sicherheit eines Tages sowieso durchdrehen.

Aber was sollte ich schon machen?
Wie sollte ich den Alten den entkommen?

Das ich nicht einfach so abhauen konnte, das hatte ich schon des öfteren festgestellt. Ich war schon zwei oder dreimal weggelaufen, hatte mich in leerstehenden Häusern oder unter der Brücke im Kabelschacht versteckt. Mein Rekord waren ganze zwei Tage und zwei Nächte! Aber um etwas zu Essen oder zu Trinken aufzutreiben, musste ich ja mein Versteck verlassen. Und dann dauerte es nicht lange bis mich einer sah, und die Schupos auf mich hetzte. Die hörten sich gar nicht erst an, warum ich abgehauen war, sondern lieferten mich prompt wieder diesen Teufeln aus.

Nie hatte das Jugendamt, oder irgendeiner von diesen verschissenen Erwachsenen, mir geglaubt. Oder mal Nachforschungen angestellt, wie ich später meiner Akte entnehmen konnte. Da stand die fachmännische Beurteilung von Herrn Heitmann drin:

Alles bestens und es geht uns dort gut. Punkt!

So hatte ich doch also keine andere Wahl.
Ich konnte, trotz aller Grübelei, keinen anderen Ausweg für mich ausmachen.
Vielleicht wollte ich in meiner Wut und Verzweiflung auch keinen anderen Weg mehr finden?

Mein Hass war so unbändig.
Zu oft und zu sehr hatten die Alten mich misshandelt und niedergemacht. Ich taugte doch sowieso zu nichts. Ich war doch nur ein Schadfleck auf ihren guten Ruf.

Jetzt war ich ja in dieser Nacht endlich ein Mann geworden.
Dann sollte ich aber auch so handeln wie ein Mann. Mein Pflegevater hatte mir es ja oft erzählt wie einfach es ist seine Pflicht zu erfüllen.

In Russland - im Krieg!
Und das was DIE mit mir machten, war für mich doch auch schon lange nur noch ein Krieg. Es konnte also doch so schwer nicht sein.

Ich setzte mir ein Ziel.
Wenn Ute weg war, musste der Plan fertig sein und dann auch schnell durchgeführt werden! Und ich wollte es, ohne das man mich erwischt, hinter mich bringen. Denn auf keinen Fall wollte ich so wie mein Bruder Günter im Knast enden.

Mein Bruder Günter, ein Fall für die Klapse dachte ich so bei mir.




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