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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Die letzte Flucht

Text zum Thema letzter Ausweg

Wir saßen lange Zeit so stumm nebeneinander rum.
Mein Freund 'der Rächer' und ich brauchten nie viel zu Reden. Er wusste irgendwie immer wie es um mich stand. Er hatte sofort gemerkt das ich nicht hier war, jedenfalls mit meinen Gedanken. Ich versuchte immer noch die Tragweite der Worte meines Schulrektors in für mich fassbare Einzelteile zu zerlegen.

Warum bin ich nicht bei meinen 'richtigen Eltern'?
Wer sind überhaupt meine Eltern - wenn nicht die Sunks? Gibt es doch eine Möglichkeit von ihnen wegzukommen, ohne den letzten Ausweg gehen zu müssen? Warum hatte mir keiner von ihnen gesagt, dass ich nur ein Heimkind ohne Eltern bin?

Mein Freund pfiff er laut auf seinen Fingern und winkte wild herum.
Ich schreckte aus meinen Gedanken auf und schaute nach, was oder wen er meinen konnte.

Langsam kam der Knochenmann auf uns zu. 'Der Rächer' freute sich höllisch ihn zu sehen.
"Schau dir mal das -Häufchen Elend- hier an", begrüßte er ihn, "hast du nicht was auf Lager was ihn wieder aufmuntern kann".

Der Knochenmann schaute mich forschend an und meinte:

"Was hältst du von einer kleinen Bootstour - Kleiner. Ich habe da ein schönes Ruderboot im Hafen gesehen. Und jetzt bei Ebbe brauchst du ja gar nicht viel zu Rudern. Das macht dann schon die Elbe für dich. Da können wir drei doch eine kleine Reise machen. Ruck zuck sind wir auf der Nordsee und frei von allem. Ich habe gerade ein wenig Zeit über".

"Wir drei ganz alleine", dachte ich laut nach.
"Ich weiß doch nicht ob 'der Rächer' auch Zeit hat. Vielleicht will er ja lieber hier bleiben und forschen. Du weist doch, er arbeitet an einen Plan wie er an Menschen rankommt ohne ins Gefängnis zu müssen".

Ich schaute fragend zu ihm hin.
Aber 'der Rächer' zuckte nur mit den Schultern und sagte:
"ICH habe immer Zeit für dich. Was meinst du warum ich hier sitze. Du brauchst mich - und ich bin da. So ist das eben. Also lass uns eine Reise machen".

Wir gingen also zum Hafen und stiegen in das Ruderboot ein.
Ich machte das Seil los und nahm die Ruder auf. Es ging wirklich ganz leicht - bei Ebbe. Es brauchte mir keiner von den Beiden zu helfen.

Im Nu war das Boot auf der Elbe.
"Und jetzt ruhe dich ein wenig aus. Du hattest einen harten Tag heute", sagte der Knochenmann zu mir.

"'Der Rächer' und ich werden dich nicht stören.
Für den habe ich da hinten ein paar Schafe, die heute bei Flut ertrinken werden. Die müssen noch tiefer in den Morast gejagt werden, damit sie stecken bleiben, und dabei kann er mir ja helfen".

Ich nickte ihnen zustimmend zu und sie machten sich aus dem Staub.
Dann schaute ich aufs Wasser und sah wie das Land an mir vorüber zog.
'Dort war ich als kleines Kind immer baden gegangen', dachte ich wehmütig, als ich an der alten Badebucht vorbeikam.

Aber das war schon eine ganze Weile her.
Die Fabrik von Vater ließ inzwischen so viel Gift in die Elbe laufen, das 'Baden in der Elbe' jetzt inzwischen lebensgefährlich war.

Dort hatte Ute angefangen mir das Schwimmen beizubringen. Ich liebte 'meine Ute' über alles. Sie war der einzige Mensch der mich überhaupt mal in den Arm nahm und mich küsste. Wenn ich 'ganz besonders lieb' zu ihr war, durfte ich dann mit ihr in einem Bett schlafen. Dann hatte sie mich 'hinterher' immer ganz fest an sich gedrückt, mir gesagt das sie mich liebt und meinen Kopf gestreichelt bis ich eingeschlafen bin. Und was würde jetzt noch für mich bleiben?

Ich wollte zu meiner Ute.
Sie musste mich in den Arm nehmen.
Dann würde es mir auch schnell wieder gut gehen.

Es war ein hartes Stück Arbeit für mich, mit dem Boot aus der Strömung raus und zum Ufer zu kommen.

Ich schaffte es erst weit hinter der Kaserne...
Das Boot ließ ich einfach da liegen. Ich hatte ja noch einen so weiten Weg vor mir.

Meine beiden Freunde hatten eine Menge Arbeit in nächster Zeit.

Es gab eine neue Kreuzung vor der Stadt.
Dort gab es immer viele Tote. Ich bin mir nicht so sicher, ob 'der Rächer' da nicht auch mal seine Finger im Spiel hatte. Es gab Zeugenaussagen, die ein Kind auf einem Fahrrad gesehen haben wollten, das mitten in der Nacht, ganz knapp vor dem Fahrzeug, über die Strasse gefahren sein soll.

Aber wer weiß das schon so genau.
Ich habe beide erst kurz vorm Finale wiedergesehen!




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