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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Die Vorbereitung

Text zum Thema Mordplan

Seit längerer Zeit hatten wir jetzt beide auf dem Boden je ein Zimmer.
Utes Zimmer war ja inzwischen frei geworden. So waren Gerd und ich jetzt wirklich rund um die Uhr zusammen, und konnten uns, in unserem Hass den Pflegeeltern gegenüber, gegenseitig hochschaukeln. Wenn wir Langeweile hatten, machten wir uns daran herauszufinden was sich so alles in den ganzen Kartons befand, die auf dem Boden so rumstanden.

Außer Mutters Romanen!
Die hatte ich ja schon gelesen.

Dabei kam auch ein Karton mit Kleidern, Schuhen und Hüten für 'alte' Frauen zum Vorschein.

Da hatten wir auch schon die Idee.
Sie kam von meinem Freund 'der Rächer', der endlich seine Zeit gekommen sah, einem Menschen beim Sterben zuzusehen! Wir würden uns mit diesen Sachen verkleiden und den Pflegeeltern dann draußen, wenn sie nachts betrunken vom Kegeln nach Hause kamen, auflauern und ihnen dann den Schädel von hinten einschlagen. Sie sollten endlich mal spüren, wie es sich anfühlt, wenn man völlig wehr- und hilflos zusammengeschlagen wird. Nur das wir ihnen keine Entschuldigung für die Arbeit oder so ausstellen würden. Das wäre dann mit Sicherheit auch nicht mehr nötig.

Wir hatten ihnen gegenüber einen riesigen Vorteil.
Uns war unser 'guter Ruf' scheißegal, und uns würde auch keiner erkennen, da wir verkleidet waren. Und wir würden nicht eher Ruhe geben, als bis von beiden kein Lebenszeichen mehr da war!

Das sollte also in den nächsten Tagen stattfinden.
So hatte es der geniale Plan meines Freundes 'der Rächer' vorgesehen.

Nur, so ganz wohl war mir dabei noch nicht.
Ich traute es Gerd einfach nicht zu, das auch wirklich durchzustehen. Was, wenn er im entscheidenden Augenblick die Nerven verlor? Ich alleine konnte doch nicht zwei große Erwachsene gleichzeitig totschlagen!

So fasste ich den Entschluss, das wir in dem Schrebergarten einen Probelauf starten sollten.

Vielleicht wäre alles anders ausgegangen, wenn ich mich - wie es eigentlich für mich üblich war - mich vorher mit meinem Freund 'dem Rächer' abgesprochen hätte. Aber ich war so voller Hass, Schmerz und Angst - dass ich auf eigene Faust handelte.

Am Wochenende sollte der Probelauf stattfinden, da dann die Pflegeeltern auf eine Party eingeladen waren, und so schnell, und vor allen keinesfalls nüchtern, wieder auftauchen würden. Da hätten wir Zeit genug um uns zu verkleiden, das Haus unbemerkt durch den Keller zu verlassen, und uns zum Schrebergarten zu begeben.

Nein, nicht schleichen.
Das war doch gar nicht nötig. Waren doch nur zwei alte Omas auf dem Nachhauseweg. So sollte es jedenfalls aussehen und sich auch anhören. Deswegen die Maskerade.

Und genauso hatten wir es dann auch gemacht.
Als es stockduster draußen war, haben wir uns umgezogen, und uns auf den Weg in den Schrebergarten gemacht.

Was wir dort wollten?
Eigentlich nichts besonderes. Es war nichts vorgesehen. Es ging nur darum festzustellen, ob man uns den Auftritt als Omas abnehmen würde. Wenn in den folgenden Tagen dann keiner aus der Siedlung uns bei unseren Pflegeeltern anscheißen würde, konnten wir sicher sein das es mit der Verkleidung wunderbar geklappt hatte. Dann konnten wir - ohne erkannt zu werden - unseren eigentlichen Plan in die Tat umsetzen.

Aber wir mussten ja einen Grund - uns bei den Pflegeeltern zu verpfeifen - im Schrebergarten hinterlassen.
Nur weil wir nachts hier so verkleidet rumliefen, würde sich keiner mit 'den Sunks' anlegen. Die brauchten schon einen handfesten Grund dafür.

Nun denn, jetzt standen wir also in dieser Parzelle, und schauten ums um was wir wohl anstellen konnten, damit die Leute - am besten gleich am nächsten Tag, wenn sie uns trotz allem erkannt haben sollten - bei den Pflegeeltern auf der Matte standen, um uns zu verpfeifen.
Keine Ahnung mehr wer auf diese Idee gekommen ist, aber ohne lange darüber nachzudenken, hatten wir beschlossen die Hasen aus ihren Ställen zu holen, und laufen zu lassen.

Das waren richtige Prachtstücke.
Dick und leider auch träge. Sie waren einfach zu faul davon zu hoppeln. Sie blieben einfach dort sitzen, wo wir sie hingesetzt hatten.

ABER SIE SOLLTEN DOCH DAVON LAUFEN!

Wenn sie am nächsten Tag immer noch da sitzen würden, hätte man sie einfach wieder eingesammelt, und das ganze als 'Dummen-Jungen-Streich' abgetan - anstatt uns zu verpfeifen, wenn sie uns erkannt hätten.
Zuerst hatte ich die Hacke ja nur in der Hand, um sie damit wegzujagen. Aber nachdem ich damit keinen Erfolg hatte, fiel mir wieder die Episode mit dem Fisch und Mutter ein. Ich konnte mich gut daran erinnern wie befreiend es - jedenfalls für einen Augenblick - war meinen Hass, den ich auf Mutter hatte, an diesen Fisch auszulassen.
Und schon hörte ich wieder das Blut durch meine Ohren rauschen und zischen.
Meine Hände krallten sich an der Hacke fest, und mein Hirn schrie mich an:
'Tu es endlich - schlag zu!'

Oh ja, jetzt nahm das Viech auch noch langsam die Form meines Pflegevaters an, und blickte vorwurfsvoll und kalt zu mir herauf.

Es reichte mir!
Ich riss die Hacke weit über mein Kopf empor, und lies sie gnadenlos auf Vater niedersausen. Dabei schrie ich wie entfesselt vor mich hin:
"Ich werde Euch schon zeigen was nee Harke ist...!".
"Euch schlag ich windelweich...!".

Dabei riss ich immer wieder die Hacke hoch über mein Kopf, um sie dann so brutal wie möglich, und mit aller Kraft die ich aufwenden konnte, in diesen Körper reinzuhauen.
Ich musste wieder daran denken, wie sie die Sülze in mich reingeprügelt hatten. Wie ich stundenlang - mich vor Eckel und Abscheu schüttelnd - vor diesem Brot mit der widerlichen Sülze in der Küche saß, und Mutter mich mit Ohrfeigen und Hilfsweise mit einem Kochlöffel bearbeitete, damit ich endlich diese widerliche und eklige Sülze essen würde.

"Einen für Papa, und einen für Mama - Immer schön den Mund auf und abbeißen",
schrie ich Vater an, während ich IHN mit der Hacke in kleine Einzelteile zerhackte!

Weder Vater, noch Mutter haben dieses Massaker überlebt.

Mein Bruder und ich zusammen, wir haben ein brutales und blutiges Schlachtfest - eine Hinrichtung der Pflegeeltern - aus dem Testlauf gemacht.
Es war für uns beide auf einmal so real geworden, als würden, statt der Hasen, wirklich die Pflegeeltern vor uns auf dem Boden liegen.



Anmerkung:
Die Psyche ist schon ein seltsames Ding.
Für mich, in meinem Kopf, habe ich dieses 'Bild' 18 Jahre lang behalten, dass ich meine Pflegeeltern in dieser Nacht wirklich umgebracht habe...
So übermächtig der Hass und Wunsch nach Rache...

Erst dann, im Alter von 30 Jahren, als ich endlich auch Liebe begreifen lernte, konnte ich mit meiner Frau als ersten Menschen überhaupt darüber reden, jedenfalls nach und nach...
Selbst heute noch treibt mir das Wissen darum, das dieser Plan als Kind damals der einzig mögliche Ausweg für uns gewesen wäre, die Tränen in die Augen...

und nach 40 Jahren noch, fühlt es sich an - als wenn es gestern war...

21.05.2009





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