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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



die Ruhepause

Text zum Thema denken & fühlen

Endlich!
Langsam kehrt wieder Ruhe in meinen brausenden Kopf ein.
Völlig durchgeschwitzt stehen wir uns gegenüber - Wortlos.

Dieser eine Gedanke hallt noch immer - aber leiser, immer leiser und schon fast gar nicht mehr wahrnehmbar durch meinen Kopf:
'Sie haben es nicht besser verdient und wir hätten es schon viel früher machen sollen!'.

Es ist einfach unausweichlich gewesen.
Sie hatten ja selber Schuld. Mit ihrem Verhalten hatten Sie darauf hingearbeitet und jetzt dafür bezahlt. Es ist, als wenn man aus einem tiefen wohltuenden Schlaf aufwacht. Selbst das fahle Mondlicht scheint ein wenig heller zu scheinen.

Diese Ruhe - diese unendliche Ruhe die sich in mir breit macht.
Der sanfte Wind, der leise durch die Apfelbäume streicht und mit den dünnen Ästen und Zweigen am Schuppendach klappert und reibt. Der schwere Atem von Gerd - der vor Erschöpfung fast zusammenzubrechen droht - und weit hinter uns das dumpfe Rattern des vorbeifahrenden Güterzuges, sind alles was jetzt noch zu hören ist.

Kein schreien, wimmern, stöhnen, auf dem Boden trommeln unserer Opfer mehr.
Endlich auch vorbei das knirschen, knacken, dumpfe Klopfen und schmatzende Saugen - wenn die hasserfüllten, mit aller Wucht ausgeführte Hiebe unserer Hacken in sie eindrangen... ihnen die Gliedmaßen abtrennten oder den Schädel spaltete.

Ein leichtes Frösteln durchzieht meinen Körper.
Ich schaue in den wolkenlosen Himmel. Hell und klar leuchten die Sterne der Milchstrasse über uns. Ein leichtes Flimmern in Richtung des Flusses von dem feinen Nebel der dort aufsteigt. Ich suche den kleinen Bär. Er ist noch immer am Himmel.

So unzählig viele Sterne direkt über mir.
Wo mag dort wohl der Stern sein - wo man auf mich wartet? Wo ich eigentlich hingehöre! Ich weiß nicht ob man mich hier vergessen hat. Ich gehöre ja nicht auf diesen Stern - da bin ich mir ganz sicher. Man hat mich auf einer der vielen Reisen mit Perry Rhodan hier zurückgelassen, da ich noch zu Klein bin - um in den interplanetarischen Kämpfen zu bestehen.
Ich soll hier das menschliche Wissen absorbieren.
Meine Aufgabe ist es auf dem Planeten Erde seine Lebewesen und deren Lebensgewohnheiten zu erforschen. Ich bin nur durch einen tragischen Zwischenfall in dieser Familie gelandet.

Ein Schweißtropfen läuft mir in mein Auge.
Das Brennen reißt mich aus den Träumen meiner Herkunft zurück auf diese Welt. Ich senke langsam den Kopf und mein Blick bleibt dabei am Mond hängen. Scharf zeichnen sich die grell beleuchteten Kraterränder gegen den tiefschwarzen Schatten ab. Vielleicht war das Mutterschiff ja schon wieder dort gelandet - und meine Zeit hier ist beendet. Sie würden irgendwann kommen und mich abholen! Das wusste ich genau! Eben nur nicht wann.

Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wann ich so eine tiefe Ruhe und so ein friedliches Gefühl zuletzt verspürt habe.
Das letzte Mal das ich ein ähnliches Gefühl erlebt hatte, war als ich mit Ute im meinem Bett den ersten Orgasmus meines Lebens hinter mich gebracht hatte. Als ich langsam in diese Welt zurückkehrte, um in ihrem Armen zu liegen und ihren Geruch in mich aufzunehmen.

Aber das ist schon länger her.
Sie hat mich abgelegt. Sie ist fest mit einem Matrosen der Bundeswehr zusammen, und da gibt es eben kein Platz mehr für mich.

Ich habe jetzt einfach nur zu funktionieren wie die Alten es verlangen, oder es kommen zu deren kalten und ablehnenden Haltung auch noch die brutalen Schlägereien von ihnen auf mich zu.

Außer Ute hat es seit Jahren nie jemanden gegeben der mich einfach mal in den Arm nahm. Der mir einfach das Gefühl von Geborgenheit und Geliebt zu werden gab.

Ich weiß nicht, wie lange wir unseren Gedanken nachgehangen haben, uns so reglos gegenüberstanden. Ich will auch nicht das es jemals wieder anders wird - als in diesem Augenblick. Doch dieses herrliche Gefühl macht langsam einer aufsteigenden Panik Platz!




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