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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



der lange Abschied

Text zum Thema Verlust

Das war doch alles was ich wollte.
Aber das war anscheinend nicht möglich.
Und das alles lag in den Sätzen die ich ihr gesagt hatte und in meinen Gefühlen zu ihr verborgen. Sie musste es wohl doch gemerkt haben, dass ich eben jetzt gerade nicht 'ihr kleiner Held' war, sondern das es hier um mehr ging, als nur meinen Willen durchzusetzen.
"Wenn ich nur geahnt hätte, wie sehr du dir das alles zu Herzen nimmst, hätte ich mich nie wieder mit dir eingelassen. Ich habe immer geglaubt, dass du, genauso wie ich, die Zeit einfach nur genießt und als schöne Erinnerung, an die du irgendwann zurückdenkst. Wenn du mal eine andere hast, während du sie als 'perfekter Liebhaber mit viel Erfahrung' im Bett glücklich machst".

"Ich wollte nicht solch ein Drama daraus machen", sagte sie mit trauriger Stimme zu mir, während sie dabei mein Gesicht sanft streichelte.
"Ich hatte wohl ganz vergessen das du ja noch ein kleiner Junge und nicht ein Mann bist. Verstehe mich jetzt bitte, bitte nicht falsch. Ich habe es immer genau so sehr wie du gewollt, und mich nach deiner Nähe und Hingabe gesehnt. Sonst würden wir beide ja hier nicht so liegen..."
"Aber ich kann doch deswegen nicht für immer für dich da sein. Ich bin doch viel älter als du. Ich werde sowieso bald in eine andere Stadt ziehen, um dort eine Ausbildung zur Krankenschwester zu machen. Und ich verstehe es ja auch sehr gut, dass du endlich deinen Oskar in mir haben möchtest, aber das geht eben einfach nicht. Da gibt es leider eine Sache, die du anscheinend ja nicht zu wissen scheinst, weil du ja wohl doch noch zu jung dafür bist", sagte sie, während ich mich völlig entgeistert von ihr losmachte.

WAS hatte sie da gerade gesagt?
Ich war ihr auf einmal zu jung und zu dumm, nach all dieser Zeit in der ICH ihr gezeigt hatte - was alles möglich ist? Es gibt etwas über Sexgeschichten, das ich nicht wusste, aber sie davon abhielt ElternMord /Band-I auf www.kinderqualen.de?

Und vor allem:
SIE würde bald für immer von hier weggehen - in eine andere Stadt?


Das war zuviel auf einmal für mich.
Schnell zog ich mir wieder meinen dicken Panzer, den ich mir angeschafft hatte um hier zu überleben, über und war schlagartig wieder 'ihr kleiner Held' der auf der Hut war. Das musste jetzt verdaut und dann geklärt werden - was das alles bedeuten sollte.

"IN EINE ANDERE STADT - WEG VON HIER", hämmerte es in meinem Schädel.

Warum wusste ich nichts davon, und was wurde dann aus mir?
Ich konnte doch unmöglich völlig ungeschützt, und ohne die Möglichkeit mich bei ihr von ihren scheiß Eltern zu erholen, zurückbleiben. Da könnte ich mich doch gleich umbringen!

"Na gut", fauchte ich sie an und setzte mich, da sie sich auf den Rücken gedreht hatte, auf ihren Bauch.

Ich wollte von oben herab mit ihr reden...
Ihr zeigen wie groß ich schon war, und vor allen Dingen verhindern - das sie meinen Blicken ausweichen konnte. Die Entscheidung war gefallen, die Schlachten geschlagen und der Krieg unrettbar verloren. Jetzt musste ich wenigstens aus der Niederlage noch einen Nutzen ziehen.

"Du wirst mich also hier alleine zurücklassen und hast mir noch nicht einmal etwas davon gesagt. Wie hast du dir denn das vorgestellt?".
"Das ich eines Tages aufwache und auf deinem leeren Bett liegt ein Zettel mit 'Machs gut - komme nicht wieder' oder so etwas ähnliches". "Wie oft hast du zu mir gesagt ich könne dich nicht einfach alleine lassen, wenn dein Alter mich wieder mal halb tot geprügelt hatte, und ich einfach nur noch weglaufen wollte, weil ich nicht mehr anders weiter wusste", zischte ich sie mit hasserfüllter Stimme an, wobei mir die Tränen der Verzweiflung über die Wangen liefen und auf ihre Brust klatschten.
"Ich weiß ja selber, dass ich für euch alle nur ein kleiner dummer Junge bin, aber da habt ihr Euch alle ganz gewaltig getäuscht".
"Ha, das einzige was ich deinen Eltern zu verdanken habe ist, dass ich gelernt habe 'das Wissen Macht ist'!", lachte ich bitter auf.
"Davon habe ich mir Unmengen, von überall her, angeeignet. Wie du selber schon gesagt hast...
Ich eben die ganze Zeit NICHT der kleine Junge für dich, sondern ein ganzer Kerl mit dem man gerne ins Bett geht. Weil er ja so viel Ahnung und Zärtlichkeit dabei hat, dass die großen Jungs in der Schule nur fürs Händchenhalten und Knutschen gut waren, während wir beide es immer wie die Wilden getrieben haben".

Langsam kam ich wieder runter von meinem Hass, den ich so plötzlich verspürte. Fast mitleidig, als ich ihre Tränen in ihren Augen bemerkte, fuhr ich fort.

"Wenn ich dich nicht gehabt hätte, wäre ich bestimmt schon lange unter der Erde...
Verbuddelt und vergammelt".

Ich hatte ‚Rotz und Wasser’ heulend meinen Kopf inzwischen über ihr Gesicht gebeugt, um ihr ganz fest dabei in die Augen sehen zu können.

"Das einzige, was mich davon abgehalten hat vor einen LKW zu springen um mich so umzubringen, anstatt zu es nur zu spielen, oder mich in einem Ruderboot auf die Elbe bei Ebbe ins Meer treiben zu lassen, um dort zu ertrinken, oder den Hafen von Scholle zu Scholle springend zu überqueren, anstatt unter dem Eis zu ertrinken, warst immer nur DU. Immer, wenn ich dabei war mir das Leben nehmen zu wollen, habe ich an dich und deine Liebe zu mir gedacht, und den letzten Schritt dann doch nicht getan...", schrie ich ihr meine Verzweifelung ins Gesicht.

"Weil ich DIR das nicht antun konnte", schluchtze ich sie dann mit letzter Kraft an, bevor ich mich an ihre Brust schmiegte und meine Hände sich um ihre Schultern krallten.

Jetzt war es endlich raus!
Nie hatte ich auf die Frage 'was sollte das', wenn ich wegen der genannten Vorfälle zur Rechenschaft gezogen wurde, gesagt was wirklich dahinter steckte. Das waren eben 'ganz normale' Kinderspiele, und das wurde auch nur all zu gerne als so etwas abgetan von den Erwachsenen. Ich ließ schon lange kein dieser Teufel, die sich Eltern, Lehrer, Rektor oder einfach nur Erwachsene nannten, mehr erkennen was wirklich in mir vorging. Die nutzten es bei nächster Gelegenheit sowieso grundsätzlich gegen mich aus.

Aber jetzt brach es eben alles einfach so aus mir heraus.
Zu aufgewühlt und erschüttert hatte mich das alles, was ich auf einen Schlag verdauen sollte. Na gut, es stimmte ja, dass ich nur ein kleiner Junge war und eigentlich lieber mit Jungen meines Alters spielen sollte, anstatt jede erdenkliche Gelegenheit mit Ute im Bett zu nutzen.

Aber...
wie sollte ich dann sonst jemals Liebe, Geborgenheit und Wärme bekommen.

Meine Pflegemutter hasste mich viel zu sehr.
Seit ich keine Windeln mehr trug, hatte die mich nur 'auf dem Kieker', anstatt mich mal in den Arm zu nehmen und zu trösten. Da musste ich erst halbtot und krank im Bett liegen, bevor sich bei der mal so etwas wie Mutterinstinkt regte. Und Ute war eben nicht immer da, bekam von den meisten Sachen ja auch nichts mit. Sie sah, oder fühlte, höchstens die Striemen auf dem Rücken von mir, im Bett, und tat es dann mit dem Spruch:
"Du musst dich halt mehr zusammenreißen und nicht jeden Scheißdreck mitmachen. Du weißt doch wie der Alte darauf reagiert", ab.

Ich will nicht einen falschen Eindruck erwecken, es war ihr wirklich nicht egal! Aber, was konnte sie schon mehr tun, als mit mir für einige Stunden zusammen in eine 'andere bessere Welt' zu flüchten.

Das war eben ihre Art mir zu helfen.
Das hatte ich mir schon lange so zurecht gelegt.

Wortlos schlang sie ihre Arme um meinen Hals und zog mich zu sich herunter.
Nach einer Weile, nachdem ich mich wieder etwas beruhigt hatte, sagte sie dann voller Mitgefühl.
"Ich habe das doch alles so nicht gewollt. Ich konnte doch nicht ahnen das es SO schlimm für dich ist hier zu leben, so das du dich lieber umbringen statt hier zubleiben wolltest. Warum hast du es mir denn nie gesagt. Ich hätte dir doch helfen können. Wir hätten uns dann einen Plan ausgedacht, damit sie dich wieder in ein Heim stecken würden, wenn du es wirklich gewollt hättest. Günter war doch auch innerhalb von zwei Tagen hier weg, und in einem Heim. Deswegen muss man doch sich nicht gleich umbringen".

"Was meinst du wohl warum ich in eine andere Stadt und da Krankenschwester werden will? Ich ertrage es auch nicht länger, wie die Alten mit euch umgehen. Aber ich kann doch nichts dagegen machen. Und als Krankenschwester kann ich dann wenigstens den Menschen, denen es so schlecht geht, helfen. Deswegen will ich das machen. Und außerdem steht es doch noch gar nicht fest, sondern ich habe es DIR doch als ersten überhaupt gesagt, was ich vorhabe zu machen".

"Ich könnte doch gar nicht einfach von dir weggehen ohne mit dir vorher ausgiebig darüber geredet zu haben. Du solltest doch nach all diesen Jahren wissen, das du mein einziger Verbündeter bist. Mein wirklicher Bruder, auch wenn wir nicht die selben Eltern haben. Meinst du denn wirklich, dass es leichter für mich, als für dich ist, uns zu verlieren? Aber ich bin doch, egal was auch immer passiert, immer für dich da gewesen. Ich werde auch weiter immer für dich da sein!".

"Du bist ganz tief in meinem Herzen eingegraben. Keiner wird es je schaffen, dich da wieder heraus zu bekommen. Ich werde dich nie vergessen, so lange ich lebe nicht. Du bist und bleibst ein Teil von mir! Und ich hoffe das es bei dir genauso ist, denn dann kann man den anderen in der Not auch erreichen - ohne am selben Ort zu sein".

"Wenn ich in Schwierigkeiten war, so wie bei der letzten Prüfung in der Schule, wo ich nicht mehr weiter wusste, weil ich so aufgeregt war, dann habe ich immer ganz fest an dich gedacht und konnte sogar deine Hände, die mir zart über die Augenbrauen oder die Lippen streicheln, fühlen. Das hat mir dann immer die Kraft gegeben weiter zu machen und nicht aufzugeben".

Lange Zeit lagen wir so auf dem Bett, ließen unseren Tränen freien Lauf und versuchten die Zeit anzuhalten.

Ja, auch wenn ich es nicht fassen konnte oder wollte...
es war anscheinend an der Zeit sich langsam voneinander abzunabeln.

Wir krochen unter die Decke und küssten und streichelten uns, diesmal ohne an Sex oder so etwas zu denken. Als wenn es das letzte Mal sein könnte, dass wir die Gelegenheit dazu haben werden.

"Ute...", wagte ich einen letzten Versuch.
"Warum aber in aller Welt wolltest du nie das ich meinen Oskar in dich rein stecke. Bitte sei mir nicht böse, aber das lässt mir einfach keine Ruhe und du hast ja selber gesagt da wäre etwas, was ich anscheinend nicht wüsste. Nun - da wir ja vielleicht bald getrennt sein könnten, möchte ich es doch wissen und nicht mein ganzes Leben lang darüber nachdenken müssen".

Mit meinen treuen Dackelaugen, die ich hatte wenn ich mich wohl fühlte, schaute ich sie dabei an. Es musste ihr ganz schön peinlich sein, so wie sie versuchte meinen Blick auszuweichen.

Aber ich gab nicht auf und lächelte sie auffordernd und ermutigend an.
"Du weißt doch das ich ‚dein kleiner Held’ bin und mehr verstehe, als du denkst... also bitte verrate es mir doch", nörgelte ich, um endlich zu wissen was es wohl sein könnte.

Sie sah mir ernst und fest in die Augen und sagte:
"Ja weißt du... Wenn ein Mann und eine Frau miteinander schlafen, und der Mann in der Frau steckt, dann kann bei der Frau im Bauch ein Baby entstehen. Und wir können doch nicht zusammen ein Kind machen. Das geht doch einfach nicht...".
"Die würden uns umbringen. Unsere geheimen Nächte wären für jeden zu sehen, da ich dann einen dicken Bauch bekommen würde, in dem ein Kind ist. Und deshalb kann ich es nicht zulassen, dass du einen Oskar in mich rein steckst, so sehr ich mir das auch immer gewünscht habe. Oder hast du denn geglaubt, dass nur du das unbedingt wolltest?".

Das konnte doch nicht wahr sein.

Ich sah sie, hörte ihre Worte.
Doch dachte ich, dass ich mir DAS doch nur eingebildet haben könnte.
So lange, und so oft, hatte ich also auf 'mein erstes Mal' verzichten müssen?

...wegen so einem Schwachsinn?




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