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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



der Traum

Text zum Thema Trauma / Alpträume


[Teil I] Anmerkung:
Eigentlich gehört diese Episode direkt hinter das Kapitel 'mein erstes Zeugnis'. Das aber würde den Zusammenhang zwischen dem Kapitel 'mein erstes Zeugnis' und den sich daraus ergebenden Kapiteln 'wer ich war' und 'mein neuer Freund' zerreißen. Dieser - sich wiederholende Traum - war die direkte Folge der nächtlichen Aktion im Kapitel 'mein erstes Zeugnis' und dem sich daraus ergebenden Verlust der 'Sicherheit und Geborgenheit' im Bett!



Irgendwie ist es mir wieder gelungen zu entkommen!
Schweißgebadet liege ich in meinem Bett und schaue mich vorsichtig um ob das nicht nur eine Falle ist. Als es in der ersten Nacht passierte, dachte ich noch das alles nur ein Traum war. Ich hatte ja schon viele Horrorträume gehabt, und war oft schweißgebadet im Bett hochgeschreckt.

Doch diesmal ist es anders.
So echt war bisher nie gewesen - das kann kein Traum sein!
Ich sah, roch und fühlte doch das es alles wirklich passiert. Nicht wie in den Träumen, wo man immer irgendwie merkte das es nicht wirklich war. Außerdem fanden Träume immer irgendwo statt, aber es passierte doch bei uns im Haus, im Kohlenkeller. Auch hatte sich kein Traum je wiederholt. Doch jetzt ist es die zweite Nacht hintereinander, das wieder das Gleiche passierte.

Jetzt gibt es keine Sicherheit mehr das es ein Traum ist.
Sie können mich jederzeit wieder holen. Sie haben es ja schon zweimal gemacht. Bisher war ich immer ohne ein Lied zu pfeifen und ohne viel Theater in den Keller gegangen. Egal ob es Tag oder Nacht war.

Vorbei - ich hatte schon nach der ersten Nacht zum ersten Mal im Leben richtige Angst davor in den Keller zu gehen. Es war einfach zu grausam und zu echt gewesen, was dort im Kohlenkeller stattfand.

Wie ist es überhaupt möglich das es schon wieder hier bei uns im Keller passierte?
Ich hatte mich doch nach der ersten Nacht davon überzeugt das es nur ein Traum war. Aus lauter Angst hatte ich meinen Bruder Günter überredet mit mir in den Kohlenkeller zu gehen. Ich wollte mich mit eigenen Augen davon überzeugen das es nur ein Traum war.

Ausgerechnet Günter, aber hatte ich den eine Wahl?
Die anderen hatten doch selber davor Angst in den Keller zu gehen. Er musste mir die Panik wohl ansehen haben. Und ausgerechnet mein großer Bruder Günter, der normal an Feigheit kaum zu übertreffen war, machte sich über mich lustig, weil ich mich nicht traute alleine in den Keller zu gehen.

'Hast du neuerdings Angst vor Spinnen', hatte er mich höhnisch gefragt, und nahm mich dann mit den Worten: 'Komm schon du Angsthase, ich werde dir den Weg freimachen und dich vor den Monstern die im Keller lauern retten', an die Hand und zog mich mit in den Keller.
'Welch große Worte’, dachte ich, und: 'Bete zu Gott das alles nur ein Traum war, da du der Erste auf dem Spieß bist - wenn es keiner war!'.

So gingen wir - er vorneweg - also in den Kohlenkeller.

Aber da war alles so wie es sein sollte.
Links die Regale mit den Konserven und Einweckgläsern. An der Wand gegenüber der Kellertür die Kartoffelkiste. Der Brikettbunker war direkt rechts an der Hauswand und daneben der Koksbunker. Doch alles war so wie immer - Koks und Briketts, sowie Kartoffeln, an ihren Plätzen. Kein Blut, keine abgenagten Knochen und nicht ein Orden weit und breit.

Aber es stimmte doch alles so genau überein.
Der Koks- und Brikettbunker, sowie die Kartoffelkiste, waren im Traum dann allerdings immer leer. Statt der Regale auf der linken Seite, standen dann da Menschen angekettet und wurden gefoltert bis sie an der Reihe waren.

Aber es waren die selben Wände, Decke und der selbe Fußboden.
Alle Kratzer und Schmutzstreifen stimmten überein. Das war genau hier - wo der Traum stattfand. Da war kein Zweifel möglich. Aber nichts!
Absolut gar nichts war zu finden. Auch nicht, wenn ich ein paar Briketts oder Koks beiseite nahm! Einfach nichts! Also war es doch nur ein Traum und Träume sind Schäume, und wenn man erst mal aufgewacht ist - ist alles vorbei und überstanden. Kein Problem mehr, also Spielen - Toben und Vergessen. Abends hatte ich schon alles wieder vergessen und war ruhig eingeschlafen.

Und doch war es wieder passiert.
Ganz genau wie in der ersten Nacht. Ich kämpfte um mein Leben und wache völlig fertig in meinem Bett wieder auf. Was habe ich denn nur getan...wo liegt da der Sinn drin? Wenn sie mich fressen wollen - warum treiben sie dann erst diesen Aufwand? Es ist doch haargenau der selbe Ablauf, und auch diese Nacht bin ich wieder entkommen und habe es überlebt.

Das machte doch alles keinen Sinn!
Warum holen sie mich denn erst, wenn ich ja doch entkommen kann? Den ganzen Tag hatte ich schon Angst gehabt wieder ins Bett zu gehen und einzuschlafen.

Was, wenn es wieder passiert - Die dritte Nacht?
Und wenn ich ihnen nicht entkomme...Was ist danach?

Völlig übermüdet schlafe ich irgendwann doch ein...




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