• zur StartSeite

  •  aktuelle Seite: 
    /Was-ist-ein-Trauma.333.0.html

    Auf dieser Seite nach einem Wort suchen und makieren lassen

      Übereinstimmungen aus der Suche in einer Suchmaschine sind grau unterlegt!
      zum Abschalten bitte links auf Button 'Ergebnis bitte anzeigen!' klicken...

    Was ist ein Trauma

    Trauma Definitionen:


    Das Trauma ist eine begonnene Handlung, die
    - nicht zu Ende geführt werden konnte,
    - die aus einer Hilflosigkeit,
    - nach einer vergeblichen Kampf-Flucht-Reaktion,
    nach Vollendung strebt.

    Die psychische Traumatisierung lässt sich als:


    lebenswichtiges WiderspruchErlebnis zwischen:
    - bedrohlichen SituationsFaktoren
    - individuellen BewältigungsMöglichkeiten,
    das mit Gefühlen von:
    - Hilflosigkeit,
    - schutzloser Preisgabe,
    einhergeht, und so eine dauerhafte Erschütterung von:
    - Selbstverständnis,
    - Weltverständnis,
    bewirkt definieren.

    Die Person war Opfer [oder Zeuge] eines Ereignisses, bei dem:
    - das eigene Leben
    - das Leben anderer Personen
    bedroht war, oder das eine ernste Verletzung zur Folge hatte.

    Die Reaktion des Betroffenen beinhaltet Gefühle von:
    - intensiver Angst,
    - absoluter Hilflosigkeit,
    - Entsetzen.

    kurzgefasst als Merksatz:
    Keine HandlungsMöglichkeiten [oder nur minimale]
    bei maximaler Hilflosigkeit! [gleichzeitig]


    Mögliche Folgen die daraus resultieren [können]:
    - posttraumatische BelastungsStörung [PTBS]
    - dissoziative Störung, nicht näher spezifiziert [DSNNS]
    - dissoziative Identitätsstörung [DIS]
    [ehemals: multiple Identitätsstörung]


    Ein Trauma ist:


    die Reaktionen auf eine überfordernde [existenzielle] Bedrohung mit schnellen, und entsprechend undifferenzierten, 'NotfallProgrammen'.
    Normalerweise verursachen Gefühle und AngstReaktionen instinktiv ein KampfVerhalten oder FluchtBestreben.

    Wenn aber keines von beiden möglich ist
    folgt [meistens] das Erstarren.

    ["ich war wie gelähmt... konnte einfach nichts dagegen machen"]

    Je öfter diese 'NotfallProgramme' ablaufen, desto mehr verfestigen sie sich, und werden in der Folge bei immer geringeren AuslöseReizen aktiviert.

    Die traumatische Erinnerung
    nimmt die Form aktuellen Erlebens an.



    Trauma Auslöser:
    außer-/innerfamiliär, Mensch oder Natur,

    Trauma Kontext:
    vor, während und nach Trauma

    Trauma Dosis:
    Mono / komplexes Trauma [Häufigkeit, aufsummierend]

    Die traumatische Situation kann zu traumatischen Reaktionen führen, die nicht behandlungsbedürftig sind.

    Durch die phasenhafte Bewältigung des Trauma:
    - Konstriktion [Erstarrung]
    im Wechsel mit
    - Intrusion, [Wiedererleben]
    wird ein:
    - Zusammenfügen,
    - Betrauern,
    - und die Integration
    in eigene Biografie bewirkt.

    Können die traumatischen Reaktionen allerdings nicht vollendet werden, dann entsteht ein traumatischer Prozess. Die Trauma FolgeStörungen können dabei auch noch lange nach der TraumaSituation auftreten, und führen zu zunehmender Konstriktion bzw. Intrusion, und letztlich zu selbstschädigendem Verhalten, Dissoziation usw.


    Charakteristische Trauma FolgeStörungen:


    Intrusionen:
    sich aufdrängende Erinnerungen, Erinnerungs-Fragmente [flash-backs] usw.

    Konstriktion:
    Vermeidungs-Verhalten, emotionales Abschalten.

    Anhaltende Übererregung:
    Unruhe, Schreckhaftigkeit, übermäßige Wachsamkeit [Hypervigilanz], Schlafstörung, geringe Fähigkeit Stress zu Verarbeiten, Erschöpfung.


    Bis hier sind PTBS-Kriterien erfüllt - wenn jetzt noch:



    Störung der AffektRegulation:
    starke Stimmungsschwankungen, Impulsivität, selbstverletzendes Verhalten

    Störungen der Wahrnehmung und des Bewusstseins:
    Amnesie, dissoziatives Verhalten

    Somatisierung:
    z.B. Schmerzgefühl bzw. Taubheitsgefühl

    Veränderung der Persönlichkeit und des Bedeutungssystems:
    chronische Gefühle von Schuld, Ohnmacht, Hilfslosigkeit/Hoffnungslosigkeit


    dazu kommen, sind die Kriterien der komplexen PTBS erfüllt,



    deren Begleiterscheinungen / Komorbidität:
    starkes KontrollBedürfnis, Angst und PanikZustände, depressive Störungen, EssStörungen, Sucht/Abhängigkeiten, dissoziative und Borderline Störungen usw.
    sein können.


    Kennzeichen einer Dissoziation:


    peri-traumatische: [in der Zeit während, direkt nach]
    - als Schutz davor körperlich und /oder seelische Qualen wahrzunehmen,
    - Speicherung von Ereignis und Reaktion darauf im dissoziativen Zustand.
    [dem Bewusstsein nicht mehr zugänglich]

    post-traumatische: [auch lange danach - auslösbar durch Trigger]
    - Blick ins Leere,
    - Gefühl neben sich zu stehen,
    - Erinnerungslücken,
    - Zeitverlust,
    - SchmerzWahrnehmung bzw. SchmerzUnempfindlichkeit,
    - LähmungsErscheinungen,
    - Seh-, Hör-, Geruchs- oder GeschmacksVeränderungen.


    weiter mit: Reaktionen-bei-Opfern
    Zurück: ins Hauptmenü


    Ich hoffe diese Infos haben Dir geholfen, und Du empfiehlst KinderQualen.de weiter * Kommentare erwünscht! SeitenAnfang






    kinderqualen.de auf facebook
    Exchange Hyperlinkleiste