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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Vater und meine gute Zeit

Text zum Thema Vaterliebe

Ich war ein 'nett anzusehender kleiner Hosenscheißer',
wie mein Papa zu sagen pflegte. Es war Liebe auf dem ersten Blick - als er mich damals sah. Mit einem tollen Lockenkopf wie ein kleines Mädchen. Aber ich war ein Junge, sein Junge, sein ganzer Stolz.

JA - es gab mal eine Zeit, da dachte er wirklich und ehrlich so und behandelte mich auch so. Na gut, meine Lockenpracht abschneiden zu lassen, war damals zwar 'seine erste Amtshandlung' gewesen, wie er mal erzählte, aber der Rest stimmte.

Meine ersten Erinnerungen an Papa waren sehr schön.
Wann immer er konnte spielte er mit mir. Er nahm sich Zeit um mir Buchstaben, Zahlen und das Malen beizubringen. Die Uhr zu lesen brachte er mir schon sehr früh bei. Oder wir bauten schöne Häuser aus Legosteinen. Er las mir auch oft Geschichten vor.

Im kalten Winter saßen wir zusammen am Ofen und machten Bratäpfel auf der Ofenplatte. Er spielte dann auf seiner Mundharmonika.

Er wäre einmal fast vor Angst um mich gestorben.
Als ich mit dem Kohleneimer, auf dem ich neben dem Ofen saß, umkippte, und ich mir meinen rechten Oberschenkel an dem glühenden Ofen auf ganzer Länge verbrannte. Tagelang hatte ich mit über 40 Grad Fieber im Bett gelegen und er saß neben mir und versorgte mich, wenn er nicht zur Arbeit war.

Ja, er war ein toller Papa.
Er war recht lustig und sagte viele Sätze die er immer wieder sagte und andere Leute damit zum Lachen brachte. Das waren Witze oder Sprüche, wie er mir mal erklärte. Ich habe mir viele davon gemerkt und selber dann mal gesagt, wenn ich glaubte sie würden passen.

So standen wir mal auf einer Reise in Hamburg vor einem großen Kaufhaus.
Im Schaufenster waren Frauen - ganz steif standen die da rum. Und sie waren nur in Unterwäsche. Ich rief ganz laut 'Guck mal Papa - ganze viele Frauen in 'Titten Tüten'.
Ja, so nannte er die BHs von Mama immer, das hatte ich mir gut gemerkt. Leider hatte keiner gelacht - Sie haben mich einfach schnell weitergezogen. Bei Papa hatte Mama aber doch immer gelacht. Ich muss wohl doch besser zu hören, irgendwas war doch falsch gewesen - oder?

Er hatte an seinem Herrenrad auf der Stange vorne beim Lenker einen Sattel für mich angeschraubt.
An der Gabel am Vorderrad waren Fußrasten angebracht. So saß ich dann auf seinem Rad, konnte mich am Lenker festhalten und meine Füße musste ich auf die Fußrasten stellen.
In der Stadt durfte ich dann immer beim Schlachter eine ganze Knackwurst, die der Schlachter mir schenkte, essen. Im Tabakladen sollte ich immer eine kleine Dose schütteln, in der ganz viele Zahlen aufgemalt und viele kleine weiße Kugeln waren. Er machte danach immer auf so einem komischen Zettel, mit vielen Zahlen drauf, ganz viele Kreuze. Bei jeder Zahl, auf der in der Dose eine weiße Kugel lag, machte er auf dem Zettel ein Kreuz. Und bei dem Tabakladen bekam ich auch immer ein paar Bonbon geschenkt.
Die habe ich mir immer in die Tasche gesteckt und dann mit meinen Geschwistern geteilt.

Einmal hat er sich ganz doll gefreut, als wir zu dem Tabakladen gefahren sind. Er sagte das er 'vier Richtige' hatte, weil ich die Dose gut geschüttelt hatte. Wir hatten so ganz viel Geld gewonnen. Vor lauter Freude wollte er mit mir noch an den Hafen fahren, um dort mit mir ein Eis essen.

Ich war ganz aufgeregt.
Ohne all die anderen mit Vater Eis essen. Das war toll.

Ich drehte mich während der Fahrt nach hinten zu Vater um, weil ich ihm sagen wollte welche Eissorte ich gerne haben wollte. Dabei rutschte mein Fuß von der Fußraste und steckte ganz plötzlich zwischen den Speichen und der Gabel des Vorderrades. Schon flogen wir im hohen Bogen vom Fahrrad auf die Strasse. Er über mich rüber. Mein Fuß tat so weh und ich hatte mich ganz doll erschrocken.

Vater rappelte sich wieder auf.
Er blutete! Dann zog er mich von der Strasse hoch und haute er mir ein paar ordentliche Ohrfeigen runter und schimpfte mit mir, weil ich nicht stillgesessen hatte.

Wir sind nicht zum Hafen gefahren.
Es gab kein Eis!

Er nahm mich nie wieder auf dem Fahrrad mit in die Stadt.




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