Informationen über sexuellen Missbrauch & Misshandlung
     

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SymptomBereiche

 aus dem Kapitel » Symptome sexuellen Missbrauchs «

Die wichtigsten FolgeErscheinungen:

nach einem sexuellem Missbrauch bei Kindern zeigt die nachfolgende Übersicht. Diese SymptomBereiche werden im wesentlichen durch die meisten UntersuchungsErgebnisse bestätigt.


Bei sexuell missbrauchten Kindern


treten im wesentlichen folgende Verhaltensweisen auf:
- sexualisiertes Verhalten,
- Regression oder PseudoReife,
- VerweigerungsFormen,
- Depression,
- LernStörungen,
- dissoziative Verhaltensweisen,
- autoaggressives Verhalten,
- SuchtVerhalten

In den neueren Diskussionen um die Auswirkungen des sexuellen Missbrauchs, auf das Leben der betroffenen Kinder, ist besonders die 'posttraumatische BelastungsStörung [PTBS]' in den Blickpunkt gerückt.

Wenn ein Trauma
wie durch den sexuellen Missbrauch, immer wieder bei einem Kind oder einer Jugendlichen auftritt, kann es zu einer dissoziativen Störung kommen. Der fachlichem Begriff dafür ist: 'Multiple PersönlichkeitsStörung'. In den letzten Jahren wurde diese Form der psychischen Erkrankung bei Opfern von sexuellen Missbrauch durch die erweiterte und verfeinerte Diagnostik der Forschung zugänglich. Anfänglich war diese Form der psychischen Erkrankung von MissbrauchsOpfern unter den Experten strittig.

Multiplizität
muss so verstanden werden, dass die Betroffenen unter extrem starkem innerem und äußerem Druck vor dem Schmerz, der Erniedrigung und dem Entsetzen 'flüchten', indem sie weitere Persönlichkeiten und PersönlichkeitsFragmente in sich hervorbringen.

Diese unterscheiden sich
- in Alter,
- Geschlecht und
- PersönlichkeitsMerkmalen
voneinander.

Solche verschiedenen Persönlichkeiten
können dann die schwere Bürde der Belastung, die für eine einzige Person zu schwer zu ertragen ist, gleichermaßen gemeinsam unter sich auf teilen.

Die Entwicklung einer 'multiplen Persönlichkeit'
muss in erster Linie als eine wichtige ÜberlebensStrategie für die von sexueller Gewalt betroffene Menschen erkannt werden. Diese außergewöhnliche BewältigungsForm kann missbrauchten Kindern helfen mit der problematischen LebensSituation zurechtzukommen, und ihre Psyche vor der totalen Zerstörung zu retten.

ACHTUNG: Bei dieser Störung handelt es sich NICHT!
- um einen 'AbwehrMechanismus',
sondern eher
- um ein 'BewältigungsMechanismus'.



Anmerkung:
Es gibt Kontroversen über die Zuordnung der Symtome zwischen
- der 'posttraumatische BelastungsStörung [PTBS]'.und
- der 'dissoziative Identitätsstörung' [DIS]'.
[ehemals 'Multiplen PersönlichkeitsStörung' [MPS]].

Ich favorisiere die 'dissoziative Identitätsstörung' [DIS]
als Folge / Auswirkung des sexuellen Missbrauch an Kinder, da diese [meiner Ansicht nach] eher die komplexen Auswirkungen vom Missbrauch [nach dem ICD-10 DiagnoseSchlüssel] im Einzelfall besser abdecken, als die Vorgaben / Zusammnfassung der 'posttraumatischen BelastungsStörungen' [PTBS].


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