Informationen über sexuellen Missbrauch & Misshandlung
     

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Statistik für Wissbegierige

 aus dem Kapitel » sexueller Missbrauch «


Unsere KindesMissbrauch-Statistik aus der polizeilichen KriminalStatistik [PKS] 2013
mit dem Datenbestand des BKA für das Jahr 2012 ist als
Sexueller Missbrauch von Kindern PKS-Schlüssel: '131000'
ab sofort hier zu finden.

Unsere Schnellübersicht der polizeilichen KriminalStatistik [PKS] 2013
mit dem Datenbestand des BKA für das Jahr 2012 ist als
"Kurzübersicht PKS-2013"
ab sofort hier zu finden.

'Polizeiliche KriminalStatistik' 2012: [mit dem Datenbestand für das Jahr 2011]

Schwerpunkt: sexueller Missbrauch von Kindern/Jugendlichen

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Einleitung - Infos zu unserer Statistik 2012Absatz öffnen




Auf dieser Seite geht es um Wechsel / FolgeWirkungen durch sexuellen Missbrauch!



Die Ergebnisse der Adverse Childhood Experiences [ACE] Studie
belegen eindeutig, dass psychosoziale BelastungsFaktoren in der Kindheit lebenslange FolgeWirkungen besitzen können.

Diese Studie
ist die ausführliche VerlaufsUntersuchung von über 17.000 erwachsenen Amerikanern, bei denen der aktuelle GesundheitsZustand zu belastenden KindheitsFaktoren in Beziehung gesetzt wurde, die im Mittel ein halbes Jahrhundert früher aufgetreten waren.

Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung war:
dass belastende KindheitsErfahrungen - auch fünfzig Jahre später tiefgreifende Folgen haben, wobei sich diese psychosozialen Erfahrungen mittlerweile in eine körperliche Erkrankung umgewandelt haben.

MissbrauchsKategorien waren unter anderem:
- wiederholter körperlicher Missbrauch,
- wiederholter emotionaler Missbrauch
- sexueller Missbrauch.

Für Teilnehmer mit einem ACE-Wert von vier oder mehr:
besteht ein um 460% höheres Risiko, an einer Depression zu erkranken, als diejenigen mit einem ACE-Wert von null.

Auch fand sich eine um 1220 Prozent
erhöhte Wahrscheinlichkeit eines SuizidVersuchs im Vergleich dieser beiden Gruppen! Bei höheren ACE-Werten steigt auch die Häufigkeit eines SelbstmordVersuchs auf das 30- bis 51fache.

Bei Anwendung der statistischen Methode
der Populations Risiko Verteilung ergab sich, dass zwischen einem Drittel und 80% aller SelbstmordVersuche auf die psychosozialen BelastungsFaktoren der Kindheit zurückzuführen waren.



kontrovers und aktuell:

Die Epi-Genetik:
Die EpiGenetik, noch immer eine sehr umstrittene ForschungsRichtung, lehrt, dass die Gene mit denen Menschen geboren werden, sich durch Erfahrungen verändern können. Wer als Kind geschlagen, gedemütigt oder vergewaltigt wurde, dessen Leid spiegelt sich auch in seinem Erbgut wider. Misshandlungen verändern die Zellen des Hippocampus, einer Schaltstelle für Gefühle und Erinnerungen.

Kindesmissbrauch
kann die körperliche Antwort auf psychischen Stress verändern, und das SelbstmordRisiko erhöhen. Bei MissbrauchsOpfern war die chemische Hülle, die die Gene umgibt, an einigen Stellen verändert, was zur Folge hatte, dass im Körper der Betroffenen das StressHormon Cortisol weitgehend unkontrolliert ausgeschüttet wurde und das Zusammenspiel der Emotionen aus Glück und Angst, Ruhe und Stress gestört ist.


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