Willkommen, es ist der 19.05.2012, 19.34 Uhr | Stand der Seite: 11.12.2011, 15.17 Uhr | zum Text
Text zum Thema sexuelle Neugierde
Der Alte hatte für uns Kinder vor Jahren den Boden ausgebaut, so das wir oben zwei Zimmer für uns Kinder hatten.
Warum weiß ich nicht, aber das hintere Zimmer, in das man nur kam, wenn man durch das vordere ging, bekam Ute zugewiesen, und das vordere war meines.
Da hier oben kein Ofen, und außer einer einzigen Heizlampe mit einer großen silbernen Schale, in deren Mitte eine Heizspirale vor sich hinglühte, gab, waren die Winter auf dem Boden extrem kalt.
Ute, die schon einige Jahre älter war, durfte oft mit den Alten abends noch Fernsehen, während wir schon dazu verurteilt waren im Bett zu liegen und zu schlafen.
Irgendwie wurde es irgendwann zur Sitte, das ich für Ute ihr Bett schon mal anwärmen sollte, indem ich mich erst dort zum Schlafen hinlegte.
Wenn sie dann später hochkam und ins Bett gehen wollte, wurde ich von ihr geweckt, um mich dann in mein Bett zu verziehen.
Das war ein paar Jahre auch kein Problem.
Ich machte es gerne für Ute, da sie ja auch immer lieb und nett zu mir war und mich, wenn es mir schlecht ging, auch mal in ihrem Bett liegen und mit sich Kuscheln ließ.
Aber im Laufe der Zeit hatte ich durch Mitschüler, und insbesondere durch unseren großen Bruder Günter, der so etwa in Utes Alter war, einiges übers Thema Sex gelernt und war, na klar, neugierig darauf geworden.
Bisher hatten Günter und ich uns an den Pornos vom Alten vergriffen und uns mit Wettwichsen über Wasser gehalten.
Aber das Wissen darum, dass es eben mehr gibt, zwischen Mann und Frau, und meine Neugierde danach, dass selber mal auszuprobieren, war erwacht.
Nicht das ich mit meinen knapp zehn Jahren schon behaupten konnte geil darauf zu sein, aber so hätte ich eben bei den Grossen Jungs besser mitreden können.
Die Jungs in meiner Altersklasse hatten mich schon lange gelangweilt.
Die spielten immer noch, mit Stöcken in der Hand die Gewehre sein sollten und dem Ruf 'peng, peng - du bist Tot', Cowboy und Indianer.
Die spielten sogar noch mit Mädchen, während ich mit Unterstützung meines großen Bruders Günter schon eine Liga höher gerückt war.
Günter und ich rauchten, seit ich etwas über sechs Jahre alt bin, hinterm Deich, beobachteten Liebespaare im Kuckuckswald und klauten gemeinsam in der GEKA, dem großen Kaufhaus in der Stadt.
Ich machte einfach jeden Scheiß mit, und war auch noch so gut darin, dass ich in die Klicke der Grossen aufgenommen wurde.
Besonders ausgezeichnet für die Grossen hatte ich mich dadurch, dass ich im Fußballspielen einer der härtesten Bolzer auf dem Platz war.
Ich stand mit meiner kurzen Lederhose, nackten Beinen und Barfuss im Tor.
Das ist ja eigentlich nichts besonderes, aber wir hatten keinen Rasenplatz, sondern nur eine Schotterstrasse auf der wir spielen konnten.
Und ich - ich gab keinen Ball verloren.
Mit allem Mut, manchmal aus purer Verzweiflung, warf ich mich den feindlichen Stürmern entgegen, um denen ein Torschuss unmöglich zu machen.
Durch meine große Sprungkraft und meiner Vorahnung wohin die Bälle gehen, waren Bälle die andere nie gehalten hätten, trotz meiner geringen Größe, meist ein leichter Fang.
Na ja, so einen Spieler will eben jeder in seiner Mannschaft haben.
Das besorgte mir eben so manch einen Vorteil in der Siedlung.
Eben auch den, dass ich, wenn mit Weibergeschichten geprahlt wurde, nicht mehr ausgeschlossen wurde.
Und je mehr ich von den Jungs erfuhr, um so neugieriger wurde ich eben darauf, auch mal den Geruch und das Gefühl einer
, mit dem die Grossen immer angaben, selber zu erleben.
So kam es dann, das ich anfing Ute zu beobachten.
Wenn sie, was immer häufiger vorkam, alleine im Badezimmer war, um zu baden oder sich zu waschen, war ich, trotz der Gefahr von den Alten erwischt zu werden, immer am Schlüsselloch zu finden.
Wenn man auch nur eine eingeschränkte Sicht zur Wanne hatte, reichte es doch aus, um mal einen Blick auf die
zu erhaschen. Voller Stolz konnte ich dann in der Klicke berichten was ich wieder erlebt hatte.
Aber was war das schon, gegen das was die Großen zu berichten hatten.
Sie hatten angeblich schon Weibern an
gegriffen und ihre Finger in die
gesteckt.
Einige hatten als Beweis die Schlüpfer mitgebracht, an denen wir dann riechen durften.
Und so entstand halt der Entschluss, dass bei Ute auch mal auszuprobieren.
Na klar konnte ich nicht zu ihr sagen 'Lass mich mal
anfassen', oder 'Ich möchte mal meine Finger in
' stecken.
Dafür hatte ich viel zu viel Respekt vor ihr - oder auch nur zuviel Schamgefühl?
Also musste da schon ein raffinierter Plan her.
Anderseits:
Wo ist das Problem?
Ha, lagen wir doch im gemeinsamen Bett, wenn auch meist zu unterschiedliche Zeiten.
Ich vor ihr und dann sie.
Aber man kann ja so tun, als wenn man tief und fest schläft, so das sie mich nicht wach bekommt und mich dann mit im ihrem Bett schlafen läßt.
Wenn ich es erst mal schaffte mit ihr zusammen in ihrem Bett bleiben zu dürfen, dann brauchte ich ja nur zu warten bis sie schlief.
Ja, dann hätte ich freie Fahrt und könnte sie, na logisch ganz vorsichtig damit sie nicht wach wird, befummeln!
Gesagt - Getan, ein Mann ein Wort.
Der Abend kam, und ich hatte es besonders eilig ins Bett zu kommen.
Vor Aufregung hatte konnte ich noch nicht einmal mehr richtig Abendbrot essen.
Die Pflegemutter dachte schon ich werde krank.
Hehe, wenn die wüsste!
Ich also hin, und gute Nacht sagen, Ute davon in Kenntnis setzten das ich ihr Bett anwärme.
Ohne das die Alten das mitbekommen, denn das war ja schon immer unser Geheimnis gewesen - Und rauf auf den Boden.
Man war ich aufgeregt.
Ich durfte, damit der Plan auch aufgeht, na klar nicht einschlafen.
Also...Licht an und lesen. Lesen geht aber nicht, bin viel zu aufgeregt.
Kann mich gar nicht auf die Buchstaben konzentrieren.
War ein Roman der im Jahr 2000 spielt.
Also rechne doch mal nach wie alt du dann bist - im Jahr 2000.
Sicherlich bin ich dann schon lange tot.
Wir haben doch erst Winter 1963/64.
Das ist so unvorstellbar weit weg. Zukunft eben.
Ich hatte meistens ja noch nicht mal einen Plan für die nächsten Tage, da ist das Jahr 2000 unvorstellbar.
Oh Gott - also 1953 geboren bis 1960 sind 7 Jahren -
von 1960 bis 2000 sind 40 Jahre -
40 + 7 sind 47 Jahre.
Nee, so alt konnte man doch gar nicht werden!
Irgendwo habe ich bestimmt einen Rechenfehler gemacht.
Also noch mal nachrechnen.
Man, ich bin so müde...warum kommt sie denn nicht endlich rauf?