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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Mutter und ihre Schwächen

Text zum Thema Verhältnis Mutter / Kind


Der wurde schon unter dem Titel 'Mutter(s)Tag' veröffentlicht.



I. die Zwillinge.

"Jürgieeeee, Gerdieeee - Hört sofort auf hier rumzutoben!
Tausendmal habe ich es euch schon gesagt", keifte Mutter giftig, mit mühsam gedämpfter Stimme, über den Platz.

Ich schautet erschrocken zu ihr rüber.
Wir hatten es einfach wieder vergessen, aber ich war ja auch erst fast sechs, und mein Bruder Gerd sogar nur vier Jahre alt. Wir Kinder waren ja nicht gerne, und vor allen Dingen auch nicht freiwillig, hier. Mit den Worten:
"Los macht zu, wir müssen heute meine Kindern besuchen gehen", hatte Mutter uns zuhause in unsere Sachen gezwängt, und uns einfach hierher mitgenommen.

Ich hasste diesen Ort wie keinen zweiten auf dieser Welt!
Nichts durften wir hier machen, außer Mutter dabei zusehen wie sie schluchzend und tränenüberströmt in der Erde rumwühlte und Blumen eingrub. Ach stimmt nicht, Wasser in einer riesigen eisernen Gießkanne für sie holen, das durfte ich schon. Aber ansonsten standen mein Bruder und ich hier immer nur wie bestellt und nicht abgeholt herum. So scheiß langweilig war es immer hier, und nur alte Omis weit und breit.
Alle so traurig und still. Keine netten Worte von Niemand gab es hier, immer nur böse und vorwurfsvolle Blicke, wenn wir durch die Reihen tobten beim Fangen spielen.

"Kommt sofort hierher und stellt euch gefälligst ruhig hier hin. Was sollen den die Leute denken? Dies ist ein Ort der Trauer, geht das nicht in eure kleinen dummen Köpfe?".

Deutlich konnte ich an ihrer Stimme hören, das sie vor Wut schon wieder am überkochen war. So schnell ich konnte schnappte ich meinen Bruder an der Hand, und zog ihn hinter mir her zu Mutter rüber. Sie würdigte uns keines Blickes mehr, und war schon wieder nur mit ihrem Jammern und den Blumen beschäftigt.
So standen wir dann ewig lange dumm neben Mutter rum, und mein Bruder fing wieder an unruhig zu werden. Er wollte lieber toben, aber ich hatte einfach viel zuviel Angst vor Mutters Wutanfällen um mich darauf einzulassen. Prompt ging das Gestreite mit Gerd los. Der wollte sich von mir losmachen und weglaufen, und ich versuchte das zu verhindern. Noch während wir uns stritten, spürte ich wie Mutters Blicke uns kalt fixierten.

Mühsam und laut fluchend erhob sie sich, kam mit kurzen tippelnden Schritten zu uns rüber, und haute uns beiden ein paar schallende Ohrfeigen.

"Was seid ihr nur für Bälger? Könnt ihr den nicht mal fünf Minuten ruhig bleiben", fuhr sie uns dabei wutschnaubend an.
Dann kullerten ihr wieder Tränen über ihr Gesicht, und sie zeigte dabei mit zitternder Hand auf das Grab ihrer Zwillinge. Unter all dem Schluchzen waren ihre folgenden Worte trotz allem für mich nur zu gut zu verstehen. Wie mit einem Messer, schnitten sich ihre hasserfüllten Worte in meine Kinderseele ein.

"Da liegen meine armen Kinder tot im Grab, und ihr tobt und johlt hier rum wie auf einem Spielplatz. Keinen Respekt vor den Toten habt ihr, ihr nutzlosen Plagen. Wie ungerecht geht es doch bloß auf dieser Welt zu!".

Ihr kalter, vor Wut glitzernder Blick fraß sich in meinen Augen fest.
"So was wie ihr, SO WAS darf ja weiterleben, und meine armen Kinder, die nie solche Rabauken wie ihr geworden wären...".

Der Rest ihrer Worte ging in einem immer lauter werdenden Rauschen unter, und ich spürte eine unendlich große Schuld - dass ich es wagte auf dieser Welt zu sein - in mir aufsteigen.




II. Das Essen.

Nein - nicht die Schokolade die sie in sich reinstopfte, anstatt sie uns zu geben. Aus dem Silberpapier hatte sie sich eine Kugel gemacht, die fast schon die Größe eines Fußballes erreicht hatte.

Sie machte sich immer 'extra Leckereien'.
So nannte sie den Schweinkram, den sie nur für sich kochte. Saure Nieren, Euter oder Schweinehirn gekocht, gerne auch Lungenhasche.

Ich könnte immer noch kotzen, wenn ich nur daran denke was Mutter so alles in sich reinfraß; an Abfällen und Müll.

Aber so war das mit 'denen aus dem Krieg' - die mochten so was! Man gut, dass wir das nicht mitessen mussten. Ist auch eigentlich unwichtig - Ja, wenn...
na, warten wir es ab...




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