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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Mutter und die Kindererziehung

Text zm Thema Kindererziehung / Kindesmisshandlung


Dieser Text wurde schon unter dem Titel 'Die Strumpfhose' veröffentlicht.



Ich wollte nicht die lange Wollstrumpfhose unter meiner kurzen Lederhose anziehen.
Das sah doch einfach zu bekloppt aus. Die bunten Beine, die aus der kurzen Lederhose heraus schauten. Ich war doch ein Junge und kein Mädchen! Wie kann man verlangen, dass ein Junge so in die Schule unter andere Kinder geht. Da konnte ich doch besser nackt gehen und erfrieren!

Es kam wie es immer war. Sie war der Boss im Haus.
Während ich weiter zeterte '...das ich auf keinen Fall so in die Schule gehen werde', holte sie schon aus und haute mir ein paar an den Kopf.
"Du hast zu machen was ich will! Dir werd ich's zeigen du Lümmel", schrie sie dabei hysterisch los.
"Ich gehe jetzt in die Küche. Wenn du bei drei nicht unten bist und raus aus dem Haus zur Schule - dann Gnade dir Gott". Sie drehte sich um, und stampfte die Treppen hinunter.

Ich sah noch mal an mir runter - aber - Nee, so gehe ich nicht.

Auf keinen Fall.
Raus aus der Wollstrumpfhose und fertig. Ist doch meine Sache, wenn mir kalt ist. Muss ich halt schneller laufen dann würde mir schon warm werden.

Ich also runter in die Küche um zu Frühstücken.
Mutter schaute mich an, als wäre ich frisch vom Mond direkt in ihrer Küche gelandet.
"Was ist das denn", fauchte sie mich an - wie eine Katze die ihr Revier verteidigen musste, und zeigte fassungslos auf meine nackten Beine.
"Ich habe doch gesagt ich gehe nicht so in die Schule. Lieber friere ich mir die Beine ab, als mich von den andern Kindern auslachen zu lassen", gab ich seelenruhig zurück.
Gute Mütter würden jetzt anfangen zu Verhandeln, oder durch gut zureden zu überzeugen.

Aber nicht Mutter.

"Bei drei hast du die Strumpfhose wieder an - oder ich schlag dir die Beine Grün und Blau. Dann brauchst du die Hose auch nicht mehr. Dann haben deine Beine Farbe genug!", schnarrte sie gefährlich ruhig, und suchte sich schon einen passenden Kochlöffel aus ihrer Sammlung.

Ich machte keine Anstallten aufzustehen.
Sie kam um den Tisch und baute sich mit dem Kochlöffel in der erhobenen Hand vor mir auf.

"Eins" - Der Blick von ihr der sagte - Renn um dein Leben Bursche.
"Zwei" - Das 'nette kleine fiese Lächeln' zog um ihren Mundwinkel auf.
"Drei" - Und der Kochlöffel sauste auf meine nackten Beine nieder.

Scheiße tat das höllisch weh. Ich schrie auf vor Schmerz.

Sie holte wieder aus und fragte
"Na du kleiner Scheißer - willst du jetzt machen was ich will?".

Das war genau die falsche Frage gewesen.
Ich blieb stur heulend und schreien sitzen. Nicht weil ich hoffte sie würde dann Gnade walten lassen. Nee, das wusste ich ja besser. So was gab es bei ihr nicht. Ich würde ihr zeigen, dass ich eben nicht alles mache was sie wollte!

Klatsch, klatsch, klatsch - die nächsten Schläge saßen im Ziel.

Meine Beine brannten und schmerzten wie Hölle.
Ich sprang auf und machte einen Satz um den Tisch herum. Aber ich hatte mich verrechnet. Mutter schob mit einer kleinen Handbewegung den Tisch beiseite und weiter hagelten - von meinen Schreien und Hilferufen begleitet - die Schläge mit dem Kochlöffel auf meine Beine nieder.

Sie hatte es mir ja versprochen. Würde sie bloß alle Versprechen so gut halten wie dieses. Dann hätte ich ein schönes Leben hier gehabt.

Ich weiß nicht wie, aber irgendwie schaffte ich es - unter lauten Geschrei und Geheule - an den Fleischberg vorbei und zur Hautür raus zu schlüpfen. Da stand ich auf der Strasse vor dem Haus und meine Beine wollten mir abfallen. Aber Mutter kam mir nicht nach. Sie machte einfach die Haustür zu und gut war.

Wer hatte denn jetzt was gewonnen?
Ich hatte zwar keine Strumpfhose mehr an, aber auch so dicke und schmerzende Beine, dass ich den kilometerlangen Fußweg zur Schule nie schaffen würde. Außerdem fehlte mir der Ranzen - der stand im Flur. Und sie hatte mir - wie ich am nächsten Tag sehen konnte - die Beine Grün und Blau geschlagen.

Unentschieden?
Nein, auf keinen Fall. Dafür hatte ich zu große Schmerzen. Hier hatte nur einer gewonnen. Ich war der Sieger dieses Duells gewesen. Ich hatte ihr 'das erste Mal' die Stirn geboten und nicht nach ihrer Pfeife getanzt!

Ich fing an zu frieren und setzte mich auf die oberste Stufe des Podestes, um meine Beine zu entlasten. Dort saß ich dann ewig lange rum und heulte mir die Seele aus dem Leib. Irgendwann ging die Haustür bei unserer Nachbarin N.8 auf. Die Frau stellte sich auf das Podest und fragte mich was denn schon wieder los gewesen sei.

Darauf hatte Mutter wohl nur gewartet.
Wie ein geölter Blitz war sie auf dem Podest, baute sich am Geländer in Richtung Nachbarin Nr.8 auf, und berichtete ihr von den Ungeheuerlichkeiten die ich mir ihr gegenüber rausgenommen hatte.

"Ja, ja man hat nur Kummer mit den Kindern", war die Antwort von Nr.8.
"Undank ist der Welten Lohn. Ab und zu könne ein richtiges Arschvoll Wunder bewirken", fuhr - die übrigens kinderlose - Nr.8 fort.

Beide lachten dabei laut und vergnügt vor sich hin.
Bis in alle Einzelheiten erzählte Mutter ihr, was sich an diesem Morgen zugetragen hatte - und besonders stolz:
"Haben sie gehört wie er um Hilfe gerufen hat. Der hat doch so laut geschrieen das es bestimmt die ganze Siedlung gehört hat", und lachte und freute sich wie ein kleines Kind.

Kein Wort darüber das es 'ihren guten Ruf' schaden könnte, wenn die ganze Siedlung das mitbekommen hatte. Das war wohl nur für ihren guten Ruf schädlich wenn ich das jemanden in der Siedlung erzählen würde. Aber wer interessierte sich schon hier für uns Kinder von den Sunks. Hilfe war also nicht zu erwarten - woher auch?

Nr.8 amüsierte sich doch köstlich!
Sollte sie sich etwa selbst um ihren Spaß bringen?

Irgendwann hatte ich mich reingeschlichen und ins Bett gelegt. Es war einfach zu kalt um weiter da rumzusitzen.

Mutter konnte schon hart sein, aber auch gerecht.
Sie gab mir am nächsten Tag eine Entschuldigung für die Schule mit. Es war ja letztlich ihre Schuld, dass nicht in die Schule konnte.




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