www.kinderqualen.de - alles wissenswerte über sexuellen Missbrauch, Misshandlung und deren Folgen
[an error occurred while processing this directive]


 aktuelle Seite: 
/Mein-Paradies-der-Hoelle.157.0.html

Auf dieser Seite nach einem bestimmten Wort suchen und makieren

Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Mein Paradies der Hölle

Oh Gott, schon wieder einer der uns unbedingt seine Lebensgeschichte aufdrängen will. Na gut - mal sehen worum es denn so gehen soll.


Nein, dies ist noch kein Buch.
Bisher hat es nur zu einer Manuskripte Sammlung gereicht, da ich immer noch nicht den nötigen Abstand zu den Geschehnissen gewonnen habe. Um mir selber einen besseren überblick zu verschaffen, habe ich meine Texte in drei Kapitel unterteilt.

Worum es geht?

Nun, da ich selber im Erklären nicht so gut bin, habe ich einen Freund* gebeten eine Art Rezension der Texte vorzunehmen. Danke an:
Knut Andresen, Sozialpädagoge - †



Wieso dieser Titel:
Mein Paradies der Hölle
Nun, ohne meine Hölle, hätte ich niemals die paradiesische Fähigkeit besessen aus meinem Körper auszusteigen, wann immer es für mich unerträglich wird!
Eine Möglichleit, die ich leider zu oft und zu intensiv genutzt habe, um dadurch meiner Verantwortung für mein Handeln zu entgehen. Nur - es ist halt alles so passiert, und jetzt nicht mehr zu ändern.

Das also meine Erklärung dafür, wie ich auf diesen Titel gekommen bin.

ElternMord - Band I

Dieser Band zeichnet, mit bisher nie dagewesener schonungsloser Offenheit, den Weg eines Kindes im Alter von zweieinhalb bis zwölfeinhalb Jahren nach. Sie werden Zeuge, wie durch die brutale physische und psychische Gewalt der Pflegeeltern, die psychische Zerstörung des Kindes seinen Lauf nimmt. Das Kind versucht diese Lebensumstände durch Suizid, kriminelle Handlungen und die Erschaffung eines imaginären 'Freundes' zu bewältigen. Durch die Ausgrenzung des Kindes, innerhalb der für ihn gesellschaftlich relevanten Gruppen wie Schule, Nachbarn und die gleichaltrigen Kinder der Siedlung, schließt sich das Kind mit Hilfe seines älteren 'Bruders' einer 'Klicke', die aus wesentlich älteren Kindern und Jugendlichen besteht, an.

Im Alter von circa zehn Jahren hat das Kind, durch die Misshandlungen und der Zugehörigkeit zu dieser 'Klicke', eine moralische und gesellschaftliche Außenseiterrolle für sich ausgebildet und akzeptiert. Ab diesem Zeitpunkt bildete sich, durch die Vorbildrollen der älteren Jungen aus der 'Klicke', auch eine - für sein Alter - überzogene sexuelle Neugierde aus. Der Versuch des Kindes sich selbst ein 'Bild' über die erzählten Sex-Phantasien der älteren Jungen zu machen, leitet die sexuelle Ausbeutung des Kindes durch die ältere Tochter der Pflegeeltern ein.

Durch das inzwischen psychisch schwer geschädigte Kind werden die sexuellen übergriffe der 'Schwester' als Liebe und Zuneigung fehlinterpretiert, und als ideale Möglichkeit der psychischen Belastung zu entkommen angesehen. Um sich diese 'Liebe und Zuneigung' der Schwester zu sichern, versucht das Kind, durch Zuhilfenahme von 'einschlägiger' Literatur und Erzählungen der älteren Jungen der 'Klicke', zu einem 'guten Sexualpartner' für seine Schwester zu werden.

Unbewusst wird, als Schutzmechanismus vor seiner eigenen Hilfs- und Schutzlosigkeit, von dem Kind die Rolle des Täters an/übernommen. In seiner eigenen Unzulänglichkeit entwickelt das Kind für sich ein 'Belohnungssystem', das ihn dazu antreibt jegliche Hemmungen und bisher gekannte 'Eckelgrenzen' zu überschreiten.

ElternMord lesen




Anmerkung zu ElternMord:
Da das Kind hier - mit seinen eigenen Worten - seine eigene Erinnerungen aufgeschrieben hat, sind viele Seiten streckenweise von einer derben und vulgären Sprache geprägt. Einige Teile seiner Niederschrift, besonders die Kapitel, die mit der großen 'Schwester' zusammen hängen, tragen - aus Sicht 'normaler' Menschen - anstößige Züge. Sie sind besonders durch die detailgetreue Wiedergabe von sexuellen Handlungen geprägt, und lassen selbst einen Laien die schwere psychotische Störung des Kindes erkennen. Die provozirende Art des Kindes, seine 'Geschichte' niederzuschreiben, ist - zugegebener Massen - nicht jedermanns Sache. Wer allerdings selber schon einmal versucht hat, traumatisierende Erlebnisse zu 'Papier' zu bringen, oder auf eine andere Weise aufzuarbeiten, der weiss auch das man dann in den 'Strudel' der Ereignisse wieder reingezogen wird, und das der Betroffene 'DAS' alles noch einmal wieder durchlebt. Die völlig hemmungslose Offenheit und provokante Präsentierung der Details seiner 'Bettgeschichten', sollte von dem Leser als ein unbeholfener Versuch des Kindes, sich vor der Erkenntniss von seiner geliebten Schwester sexuell ausgebeutet und missbraucht geworden zu sein, zu schützen - verstanden werden.
Selten wird der Leser wohl jemals wieder die Möglichkeit bekommen mitzuerleben, wie intensiv die 'Flashbacks' bei der Niederschrift von traumatischen Erlebnissen sein können. Die 'Geschichten' sind so lebendig geschrieben, als wären sie erst vor wenigen Tagen passiert. Unter anderem hat dies mit zu dem Entschluss geführt die 'Geschichten' ungekürzt und im Original zu veröffentlichen. Besonders fazinierend ist es, die 'kalte selbstbeobachtende' Eigenbeurteilung des Kindes in den Geschichten zu erleben. Ein Standpunkt der nicht häufig bei der Aufarbeitung von 'Erlebtem' eingenommen wird. Dem Kind scheint es hier wirklich um schonunglose harte aber faire Aufarbeitung zu gehen. Selten verliert sich das Kind in die 'ich kann doch für gar nichts dafür' Haltung - was für sein Krankheitsbild eigendlich typisch wäre!

Es wäre sicherlich ein leichtes gewesen, mit den heutigen technischen Möglichkeiten, die 'störenden' Ausdrücke durch akademisch korrekte Worte zu ersetzten, und die entsprechenden Blöcke der zu intensiv beschriebenen sexuellen Handlungen komplett aus den Seiten zu löschen. Jedoch würde dann die Autenzität des Kindes dabei völlig verloren gehen. Wenn man die Kapitel 'nüchtern' und ohne Vorurteile durcharbeitet, kann man sehr deutlich den Zwiespalt, in dem sich das Kind befindet, miterleben. Trotz der moralisch und gesellschaftlichen Sonderstellung, ist sich das Kind duchaus bewusst das es 'falsch' ist was seine Schwester mit ihm macht. Aber andererseits ist es für das Kind die einzigste Möglichkeit so etwas wie 'Liebe und Geborgenheit' in seinem Leben zu erfahren. Zu diesem Zeitpunkt kann das Kind noch nicht wissen, was für katastrophale Auswirkungen die sexuelle Konditionierung durch seine Schwester für ihn in seinem Leben einmal haben wird. Ein weiterer und sicherlich auch der wichtigste Grund dafür nichts an den Geschichten zu ändern ist, dass sonst jegliches Verständniss für die Zusammenhänge der folgenden Kapitel und Bände verlorengegangen wäre.
Leider schrecken viele Leser ab einem gewissen Punkt davor zurück sich weiter mit der Lebensgeschichte des Kindes zu befassen. Um also einen Kompromiss zwischen dem Schreibstil des Kindes und der Erwartungshaltung des Lesers zu finden, wurden die Teile, die als anstößige oder vulgäre empfunden wurden, aus dem 'normalen' Lesemodus heraus genommen.
gez.: AlterMann

ElternMord lesen


HeimZeit - Band II

In diesem Band läßt sich das Kind - in seiner ihm eigenen Art und Sicht der Dinge - auf dem Weg vom Alter zwölfeinhalb bis knapp neunzehn Jahren durch die Zeit begleiten. Hier können Sie miterleben, wie das - hochneurotische und gefühlskalte vorgeschädigte Kind, seinen Weg durch die verschiedene Heime und Hindernisse nimmt. Das Kind versucht die bisher gemachten Lebenserfahrungen durch Verdrängung und Verheimlichen ungeschehen zu machen. Fast völlig errinerungslos an die Zeit in den Heimen in Hamburg, fügt sich das Kind sich nahtlos und ohne Probleme in die neue Umgebung des Kinderheim Pinneberg ein. Nach einer kurzen Phase der Ruhe jedoch, wird die erste Kurzschlussreaktion - des bis dahin verhaltensunauffälligen Kindes - durch die von ihm als unberechtigt eingestuften Prügel des Heimleiter ausgelöst.

Sein imaginärer 'Freund' ist ab sofort wieder zur Stelle, und hält - in den Augen des Kindes - seine schützende Hand über ihn! Durch die Ausgrenzung des Kindes in der Schule, und den Attaken seiner Mitschüler, fällt das Kind wieder in seine alten Verhaltenmuster - lügen, stehlen, weglaufen und sexuelle Abenteuer - zurück. Trotz allem gelingt es dem Kind aber immer wieder nach Aussen als 'normal' aufzutreten. Aufgrund seines Vorlebens hat es gelernt gut zu schauspielern und trotzdem seine moralische und gesellschaftliche Außenseiterrolle hemmunglos, aber unauffällig auszuleben. Ganz bewusst wird nun von dem Kind, als Schutzmechanismus vor seiner eigenen Verletzlichkeit, die Rolle des Täters aktiv betrieben.

Zur beinahe Katastophe kommt es, als sich die ehemaligen Pflegeeltern des Kindes überrasched (für das Kind) auf Besuch in das - für das Kind bis dahin sicher geglaubte Heim - kamen. Eine panische Flucht aus dem jetzt 'unsicher' gewordenem Heim, da die Verdrängungs- und Verheimlichenstatik des Kindes gewaltsam durchbrochen worden war, mit einem längeren unbekannten Aufenthalt in Hamburg folgte. Nach der Rücküberstellung des Kindes durch die Polizei Hamburg an das Kinderheim, und der völlig unsinnigen Bestrafung des Kindes durch den Heinleiters mittels Schläge und dem Wegsperren in das Gefängnisszimmer, folgte eine lang anhaltende Episode der absoluten 'inneren Zurückgezogenheit' und rein machanischen Teilnahme am Leben. Das waren die sichtbaren Folgen, die die daran beteiligten Personen mit ihren unüberlegten Handlung bei dem Kind ausgelöst hatten.

In der Verletztheit aber, entwickelt das Kind für sich ein 'System', das ihn dazu antreibt in Zukunft für jegliche 'ungerechte Behandlung' den 'Täter' zu bestrafen. Das Kind ist dabei auch dazu bereit alle von ihm bis dahin eingehaltenen Grenzen zu überschreiten, und wird selber aktiv (als missbrauchter) zum Täter und missbraucht für seine Zwecke seine Stubenkameraden! Durch einen tragischen Unfall wird das Kind aber irgendwann aus seinem Wahnvorstellungen wieder befreit, und fängt an sich wieder zu 'normalisieren'.

HeimZeit lesen

WeiterLeben - Band III

Dieser Band begleitet den von der Heimleitung in die Selbständigkeit entlassenen jungen Mann in sein vor ihm liegendes Leben und dem Versuch es mit seinen Möglichkeiten zu meistern. Nach einigen vergeblichen - halbherzig durchgeführten - Suizit-Versuchen im Zwischenreich vom Heimleben zur Unabhängigkeit, fängt das Leben und der Alltag des jungen Mannes an sich zu festigen.

Durch die unglücklichen Umstände im Zusammenhang mit seiner 'ersten grossen Liebe', wird er erneut und diesmal völlig entwurzelt. Wohnungslos, Arbeitlos, Mittellos irrt der junge Mann durch die Zeit. Völlig auf sich alleine gestellt, ohne Eltern, Verwandte oder Freunde - und mit einem absoluten Hausverbot vom Heimleiter belegt, gerät der junge Mann immer tiefer in die kriminelle Karriere. Mit Einbrüchen und 'Strichern' versucht er sich den Lebensunterhalt zu beschaffen.

Es folgt ein Aufenthalt im Jugendgefängniss.

Bis zum 27ten Lebensjahr lässt er keine Möglichkeit aus sich 'Abenteuern' und kriminellen Handlungen hinzugeben. Einzig sein besonderer Intellekt ermöglicht es ihm immer wieder die 'Notbremse' zu ziehen, und Kontakte zu intellektuellen Kreisen aufzunehmen. So findet er immer gerade noch rechtzeitig einflussreiche Personen der Region und kann durch deren Unterstützung schnelle Hilfe bei der Wohnungs- und Arbeitssuche bekommen. Dieser besondere Umstand verhindert die bereits 'vorprogrammierte Knastkarrerie'!

In diesen ruhigen Phasen bemüht er sich ein 'normales' Leben zu führen. Es findet eine Verlobung statt, Bundeswehrdienst und all die 'normalen' Sachen die ein Leben so ausmachen.

Mit etwas über 27 Jahren lernt er seine Frau, die ihn endlich als erster Mensch ernst nimmt, und ihn somit in 'normale' Bahnen lenken kann, kennen. Es folgen acht Jahre Ruhe und Besinnung auf sich und seine Fähigkeiten. Seinen 'Freund' hat er jetzt endgültig zur Ruhe geschickt, und führt ein besinnliches bürgerliches Leben. Pläne von Selbständigkeit in der EDV-Branche, Pläne von Kauf eines Resthofes und die Hochzeit mit seiner Frau - als Zeichen von ICH BIN ENDLICH ANGEKOMMEN.

Bis - eines Abends seine Frau mit dem Notarzt ins Krankenhaus kommt und in der selben Nacht noch stirbt.


Erinnerungen


Wie es möglich ist, sich nach so langer Zeit - so genau zu erinnern...

Der Ausdruck autobiographisches Gedächtnis bezeichnet in der Psychologie das Speichern von Episoden mit großer Bedeutung für das Individuum. Sie werden dauerhaft behalten und bilden einen Kontext für Inhalte des episodischen Gedächtnisses.
Das autobiographische und das episodische Gedächtnis haben gewisse Schnittmengen, aber das episodische Gedächtnis speichert eher kurz zurückliegende, unwichtige Episoden, die vergessen oder zu semantischem Wissen werden.
Besonders wichtig ist das autobiographische Gedächtnis zum Bilden einer eigenen Identität.
Mit der Untersuchung des autobiographischen Gedächtnisses befasst sich die Alltagsgedächtnisforschung. Das autobiographische Gedächtnis enthält in aller Regel keine Erinnerungen an die ersten drei Lebensjahre. Dieses Phänomen wird als infantile Amnesie bezeichnet.
Als "Reminiscence Bump" [Erinnerungshügel] wird dagegen das Phänomen bezeichnet, dass ältere Menschen sich an viele Episoden ihres Lebens aus der Zeit zwischen 10 und 30 Jahren erinnern können - besonders aus der Zeit zwischen 15 und 25 Jahren.
Das Phänomen tritt nicht nur im Durchschnitt auf, sondern auch bei der Betrachtung einzelner Personen, das heißt jeder Menschen hat aus dieser Phase die meisten Erinnerungen. Die Gründe für diesen "Erinnerungshügel" liegen darin begründet, dass sich in dieser Zeit die Identität entwickelt. Dadurch kommt es zu vielen neuen Erfahrung. Dadurch, dass sie neu sind, können sie leichter von anderen Episoden abgegrenzt werden [keine proaktive Interferenz] und werden gut enkodiert.
Außerdem stabilisiert sich die Identität in diesem Alter.
Das hat zur Folge, dass Erfahrungen aus dieser Zeit Modelle für die Zukunft und die Grundlage für kognitive Struktur bieten. Somit bewirken Neuheit und die Stabilität, dass an diese Zeit die meisten Erinnerungen bestehen. Einige Theorien geht davon aus, dass die Information im autobiographischen Gedächtnis in drei verschiedenen Spezifitätsebenen gespeichert werden kann.


  1. Lebensperioden enthalten thematisches Wissen über länger andauernde Episoden sowie Informationen über die Dauer dieser Episoden.
  2. Allgemeine Ereignisse sind wiederholte sowie einzelne Ereignisse. Diese sind miteinander und mit den Lebensperioden verknüpft.
  3. Ereignis-spezifische Wissen enthält spezifische Bilder, Gefühle und andere Details aus den allgemeinen Ereignissen.

    Das autobiographische Gedächtnis ist eng Verknüpft mit dem Selbst, und bestimmt was wichtig ist und somit behalten wird. Umgekehrt beeinflusst das Autobiographische Gedächtnis natürlich auch das Selbstkonzept. Daraus folgen zwei verschiedene Abrufstrategien:
  1. Generativer Abruf: Erinnerungen werden aktiv konstruiert und es findet eine Interaktion zwischen den Zielen des Selbst und des autobiographischen Wissens statt.
    generativer Abruf = überwiegend Lebensepisoden und allgemeine Ereignisse.
  2. Direkter Abruf: Erinnerung werden ohne Einfluss des Selbst wiedergegeben. Das wird als spontane Erinnerung, auch als 'Flashbacks' bezeichnet, erlebt.
    direkter Abruf = Inhalte sind ungewöhnlicher, weniger positiv und enthalten mehr körperliche Reaktionen.





Share www.kinderqualen.de/Mein-Paradies-der-Hoelle.157.0.html to Facebook  Share www.kinderqualen.de/Mein-Paradies-der-Hoelle.157.0.html to Twitter  Share www.kinderqualen.de/Mein-Paradies-der-Hoelle.157.0.html to Linkedin  Share www.kinderqualen.de/Mein-Paradies-der-Hoelle.157.0.html to Google 

http://www.kinderqualen.de wissenswerte über sexuellen Missbrauch, Misshandlung archive
archive
archive
archive