Informationen über sexuellen Missbrauch & Misshandlung
     

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Frauen als Täter
Thema: sexueller Missbrauch

 aus dem Kapitel » sexueller Missbrauch «

Der sexuelle Missbrauch - durch Frauen - ist existent!
Auch Frauen, sogar [häufig] Mütter, missbrauchen Kinder!

Hier Dokumentation des NDR Fernsehen zu dem Thema:
sexueller Missbrauch durch Frauen

externer Link: Mama hör auf damit
externer Link: Von der Mutter missbraucht
externer Link: Von Frauen missbraucht

Vorab einige Grafiken aus der Missbrauch Statistik für 2012


Es werden die Zahlen für die Schlüssel:
- 110000 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung,
         unter Gewaltanwendung oder Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses
         [§§ 174, 174a, 174b, 174c, 177, 178 StGB]
- 130000 Sexueller Missbrauch
         [§§ 176, 176a, 176b, 179, 182, 183, 183a StGB]
- 140000 Ausnutzen sexueller Neigung gemäß
         [§§ 180, 180a, 181a, 184, 184a, 184b, 184c, 184d, 184e, 184f StGB]

nur von weiblichen Tätern dargestellt!

  Text: Frauen als Täter - Taten/Leben Linie nach BKA aus dem Kapitel: -sexueller Missbrauch-(none) auf www.kinderqualen.de Text: Frauen als Täter - Taten/Leben Abschnitte aus dem Kapitel: -sexueller Missbrauch-(none) auf www.kinderqualen.de Text: Frauen als Täter - Taten/Leben Dekaden aus dem Kapitel: -sexueller Missbrauch-(none) auf www.kinderqualen.de
Auf ein Bild klicken zeigt dieses in einer vergrößerten Ansicht

Als besonders beachtenswert ist die rote Linie zu betrachten, denn der Schlüssel 130000 beinhaltet den Missbrauch von Kinder!
Dem Verlauf der Kurve und dem Anstieg der Taten kann man leicht entnehmen, dass der Missbrauch des eigenen Kindes - zumeist als Mittäterin in einer Partnerschaft, oder als PartnerErsatz - eine große Rolle bei dem sexuellen Missbrauch durch Frauen als Täterin spielt!


Frauen missbrauchen:


- Mädchen,
- Jungen,
- eigene Kinder,
- fremde Kinder,
- Kleinkinder,
- und Jugendliche sexuell.

Im Großen und Ganzen ist das Thema:
Frauen als Täterinnen bei sexuellem Missbrauch von Kindern
noch viel zu wenig erforscht, aber eine Statistik für das Jahr 1990 hat folgende Zahl angegeben: In knapp elf Prozent der Fälle wurden Kinder von Frauen missbraucht!
Die Zahlen der Missbrauch Statistik 2009 liegen mir zur Auswertung vor und werden unter: MissbrauchStatistik 2009 im Hauptmenue veröffentlich.

Die niedrige Prozentzahl an missbrauchenden Frauen
lässt sich im Allgemeinen darauf zurückführen, dass Frauen als Täterinnen in der Öffentlichkeit, wegen der besonderen Verschwiegenheit der Betroffenen [Mutter/Kind Verhältnis], nicht häufiger auftauchen. Es existiert generell eine große Unsicherheit bezüglich der 'sexuellen Gewalt', die von Frauen an Kindern ausgeübt wird.

Hier spielen Umdeutungen eine große Rolle,
die von den Täterinnen bewusst vorgenommen werden, aber auch in weiten Teilen der Öffentlichkeit offenbar so gesehen werden.

Die Taten weiblicher Missbraucher
werden außerdem, im Fall von männlichen Betroffenen, zur 'ersten sexuellen Erfahrung' umgedeutet. Diese Betroffenen müssten eigentlich 'stolz darauf' sein, sind doch 'tolle Hechte' – wurden 'zum Mann gemacht'! Der Junge wird mit Erfahrungen 'beschenkt'. Jetzt weiß er wenigstens 'wie er mit Frauen umzugehen hat', muss nicht mehr mit pubertierenden Mädchen 'herum experimentieren'.

Die Wertvorstellungen über 'Männlichkeit'
in unserer Gesellschaft, sind als ein weiterer Aspekt zu sehen, dass es für Jungen kaum möglich ist - sich selbst in der Rolle 'des Opfers' zu sehen.

Eigenschaften wie:
- Tapferkeit,
- Mut,
- Stärke,
- sich wehren können,
- das weitgehende Vermeiden von Niederlagen,
- leugnen von emotionalen Konflikten,
- verheimlichen von Schwächen,
wird Jungen zur Vorgabe machen.

Durch solche Wertvorstellungen in unserer Gesellschaft, wird der sexuelle Missbrauch – ausgeübt von Frauen an Jungen - geradezu als 'wünschenswert' abgetan.

Vor diesem Hintergrund
erscheint es verständlich, dass Jungen ihre Gewalterfahrungen geheim halten, eher noch dem Zwang erliegen, die Ansichten der Täterinnen/Gesellschaft zu übernehmen. Sie werden in eine Rolle gezwängt, in der sie sich mitschuldig fühlen, an dem ’was geschehen ist’. Sie glauben freiwillig mitgemacht zu haben, da der Versuch sich zu wehren im Keim erstickt, oder gescheitert ist.

Viele halten sogar verzweifelt an dem Glauben, dass es ihnen Spaß gemacht hat, ein Leben lang fest. Die Erektion, und ein eventuelles Lustempfinden beim Missbrauch durch Frauen, ist kein Zeichen für ein Einverständnis des Jungen mit dieser Tat. In dem Selbstverständnis der Betroffenen werden diese Umstände jedoch von ihnen so gesehen.

Sexueller Missbrauch durch eine Frau
ist kein Geschenk, sondern eine erhebliche Störung in der Entwicklung der Psyche und der Sexualität.


Wer daran zweifelt, sollte mal auf diesen Seiten lesen:
Inzest und sexueller Missbrauch: UTUs Texte

Die Täterinnen misshandeln Kinder allein,
sowie auch gemeinschaftlich mit männlichen Tätern.



Frauen sind
- häufiger Mittäterinnen, als Täterinnen,
- aber sie liefern ihre Kinder an die Täter,
- meistens zuerst dem eigenen Partner aus.

Frauen schweigen,
- schützen die Kinder nicht,
- sondern lassen das Leid der Kinder an sich abprallen.

Frauen sind oftmals froh darüber,
- dass der Partner sie dann in Ruhe lässt,
- oder sie sind eifersüchtig auf die Kinder,
- und beginnen das Kind sogar zu misshandeln und zu beschimpfen.

Bei Kinderpornographie:
- sind es in vielen Fällen die Mütter,
- die Kinder an die Täter ausliefern,
- und bei den Misshandlungen tatkräftig mitmachen.



In feministischen Kreisen
die in der Erforschung und Auseinandersetzung mit der Thematik des sexuellen Missbrauchs führend sind, wirft dieses Thema, große Schwierigkeiten auf. Die [bisherige] Wahrnehmung von sexueller Gewalt in deren Verständnis, wird ja letztlich durch die Tatsache, dass es sexuellen Missbrauch - von Frauen ausgeübt - gibt, in Frage gestellt.

Es ist nach wie vor eine unstrittige Tatsache, dass sexueller Missbrauch hauptsächlich von Männern, an Mädchen aller Altersstufen, begangen wird. Dieses sollte aber NICHT! zu der Schlussfolgerung verleiten, dass Frauen sexuellen Missbrauch nicht begehen.

Das Bild der Täterin
ist in unserer Gesellschaft weit weniger präsent, als das des männlichen Missbrauchers. Die Ursachen hierfür sind wohl in der feministischen Bewegung zu suchen, die sich lediglich mit den eigenen Problemen und Nöten befasst – die Sicht der Dinge zu begrenzt erfasst hat.

Frauen sind jedoch nicht nur Angriffsfläche für männliche Gewalt, sondern auch in der Lage, gegenüber statusniedrigeren und schwächeren Personen, Gewalt auszuüben. Dieser Aspekt wurde lange ausgeblendet und führte dazu, Frauen nicht als Täterin wahrzunehmen.

Die Definition für Missbrauch
bestätigen im Allgemeinen diesen Umstand. Es wird fast ausschließlich von Tätern, fast nie [selten] von TäterInnen gesprochen.

Die Zahlen der angezeigten Fälle belegen zwar, dass nach wie vor die häufigste Konstellation sexuellen Missbrauchs:
- in einem männlichen Missbraucher,
- und einem weiblichen Opfer besteht,
dennoch ist der Missbrauch von Kindern durch Frauen nicht zu bagatellisieren.

Weibliche Täter
[wie auch die meisten der männlichen Täter]
sind im sozialen Nahbereich des Kindes zu finden. Zwischen einem Kind und der Frau bestehen ebenfalls ein Abhängigkeits Verhältnis und ein MachtGefälle, welches von der Frau zu ihrer Bedürfnis Befriedigung missbraucht wird. Bei einer allein handelnder Mutter stellt das Kind meistens einen ErsatzPartner dar.

Als Ursachen sind hier:
- EinsamkeitsGefühle,
- oder selbst erlebter sexueller Missbrauch
häufig festzustellen

Alleinstehende, oder geschiedenen Frauen, sind häufig unter den Täterinnen zu finden. Der Sohn, oder die Tochter, muss für die Mutter den Platz des fehlenden Partners ausfüllen.

Es herrscht die Meinung, dass Frauen:
- sowohl auf sexueller,
- als auch auf emotionaler Ebene,
anders als Männer missbrauchen. Sie sind bei ihren Taten
- weniger brutal als Männer,
- tarnen den Übergriff als Zuwendung und Zärtlichkeiten.
- wenden kaum Drohungen, Erpressungen
- oder rohe Gewalt an.

Der sexuelle Missbrauch durch Frauen ist subtiler, und allein schon deshalb erheblich schwieriger aufzudecken.

Viele Täterinen leben so ihre eigenen Bedürfnisse
- nach Zärtlichkeit,
- Aufmerksamkeit
- und Zuwendung aus, und einige,
- reagieren [oftmals gewalttätig] so
- Ärger,
- Rache,
- und Eifersucht,
an den Kindern ab.

Sexueller Missbrauch durch Frauen
ist schwerer wahrzunehmen und aufzuklären.


Häufig ist er in Pflege- und Fürsorge Verhalten eingebunden. Hier spiegelt sich eine Verharmlosung wider, die von tiefliegenden Ängsten vor sexueller Gewalt durch Frauen und Mütter gekennzeichnet ist.

Diese Ängste verhindern Aufklärung sexuellen Missbrauchs durch Frauen. Hierin spiegelt sich die Idealisierung der Mutterrolle wider. Sie ist in unserer Gesellschaft ideologisch und emotional geprägt.

Die Mutter wird als asexuelles Wesen gesehen
die sich dem Kind selbstlos zuwendet. Die Fürsorge und die Pflege der Kinder, wird auch heute noch vor allem von der Frau übernommen. Ihnen wird ein intensiverer Körperkontakt zu den Kindern zugestanden, als Männern.

Handlungen, die bei Männern schon als sexuelle Übergriffe wahrgenommen werden, werden bei Frauen noch als 'normal' angesehen.

So kann das Sorge und Pflege Verhalten von Müttern oder Frauen, wenn es mit sexuellen Übergriffen gekoppelt ist, weiterhin 'gut versteckt' werden.

Hier bedarf es einer weiterreichenden Aufklärung der Gesellschaft.

vor allem den Abbau des Irrglaubens Frauen sind immer nur Betroffene von sexuellem Missbrauch, und nicht auch selber Täterin!


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