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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Epilog

Text zum Thema Zusammenfassung

Als ich mir 'das' alles zum x-ten mal bei relativ klaren Verstand durchgelesen hatte, fiel mir auf, dass ein großer Teil des 'Bandes' sich mit Ute und meinem 'sexuellen Erwachen' befasst.

Nun - es sollte wirklich kein pornografisches Handbuch werden, oder gar als Wichsvorlage dienen. Aber die 'Erziehung' die Ute [und auch ich selber] mir angedeihen ließ, hatte eben einen zu großen Einfluss auf mein weiteres Leben.

Dabei habe ich mich doch schon auf die wesentlichsten Erlebnisse beschränkt.
Nichts zu finden von den häufigen Erpressungen und dem Zwang sie zu 'bedienen'. Nichts von unseren Spielen zu dritt, da sie nicht unmittelbar mit mir und meiner Entwicklung zu tun haben.

Nein, das kann ich auch gar nicht schreiben,
das würde auch heute noch mein Weltbild zum Einstürzen bringen.

Ich bin Schuld, ich wollte es alles so haben.
Natürlich war es von ihr nur die reine Liebe...

Und immer gab es nur nette Worte!
Und die Erde ist eine Scheibe...

Und was bitte soll man über Prügel, Folter, Missachtung und Niedertracht auch noch viel schreiben? Man kann nur einmal zerbrechen!
Außerdem:
Die wirklich 'besonders heftigen Sachen', die kann ich noch nicht mal heute denken, geschweige denn schreiben.
Und andererseits,
was bringt es noch, die 'normalen' Fußtritte, Kopfnüsse, Fausthiebe und Ohrfeigen hier einzeln und detailliert aufzuzählen? Oder das gebetsmühlenartige: "Warte bis Papa nach Hause kommt, dann..." von der Pflegemutter, Psycho-Terror pur - der so oft noch folgte. NA UND:
Ich habe es doch überlebt, reicht doch!
Warum mehr darüber schreiben – bliebt doch letztlich immer gleich.

Nein – nicht für meine Psyche zu der Zeit, aber für jeden Leser meiner Geschichte heute.

Jedoch das Wissen darum - das man sich 'aus dieser Welt' durch Sex flüchten kann, ist für mich zur treibenden Kraft im weiteren Verlauf meines Lebens geworden.
Meine Erkenntnis hatte sich auch bald darauf erweitert, das man für Sex alles bekommen kann was man will.
War ich doch selber auch bereit dazu gewesen, alles dafür zu tun - wenngleich auch unter anderen Vorzeichen. Während es mir dabei darum ging 'Liebe, Geborgenheit und Zuneigung' zu bekommen, und nicht meinen Trieb oder meine Geilheit [woher auch mit 10 bis 12 Jahren?] zu befriedigen, waren Andere dazu bereit für Sex einiges zu bezahlen.

Da war es auch egal, ob Mann oder Frau.
Der weitverbreitete Irrglaube, das nur Männer für guten Sex bezahlen, hat sich in meinem Leben nicht bestätigt. Ich habe, bis heute, noch nie einer Frau dafür Geld gegeben, das ich mit ihr Sex hatte.
Aber umgekehrt habe ich es mehr als genug selber erlebt.
Das war in meiner Zeit, als ich mich obdachlos in Hamburg herumtrieb.

JAWOHL, ich war eine Zeitlang das, was man allgemein eine 'Nutte' nennt.
Nur anders eben - auf die nette Art. Nicht mit auf dem Strich gehen und so. Nein, aber ich ließ mich gerne mitnehmen, und konnte für guten Sex Geld, saubere Kleidung, ein warmes Essen, und ein Bett für die Nacht bekommen. Egal, dass es meist 'alte, gut situierte Frauen' waren. Zwischen den Beinen sind sie eh alle gleich!
Ich war für diese Frauen ein 'guter' Partner, und jeden Pfennig wert! Ich weiß nicht, ob dir der Begriff 'lesbischer Mann' etwas sagt...?
Danke Ute!

Egal, Sex für Geld ist reine Kopfsache, hat nichts mit Liebe, Hormonen oder ähnliches zu tun.
Dann kann man auch, wenn man muss - solange man den Kopf im Griff hat. Jederzeit und überall – fast jedenfalls. Zumindest blieb es mir so erspart, meinen Arsch für Schwule hin zuhalten um zu überleben. Da hatte ich erheblich mehr Glück, als andere Jungs die ich kannte.

Egal, weiter:
Also, meine Verhaltensregeln für den weiteren Weg des Lebens, sind schon gelegt.
Es war eine lehrreiche Zeit, die ich bei den Pflegeeltern und Ute, verbracht hatte. Es war ihnen, obwohl es mir selber Jahrzehnte nicht klar war, gelungen mich für immer zu prägen.

Ich konnte einfach keine 'Nähe' mehr ertragen.
Mich von vertrauten Personen anfassen zu lassen, kostest mich auch heute noch Überwindung, und von Fremden geht gar nicht. Nein - sogar etwas so normales - wie zur Begrüßung die Hände reichen - kostest mich Überwindung. Wenn mich jemand von meinen engeren Umfeld in den Arm nehmen will - egal ob männlich oder weiblich - überkommt mich sofort ein Gefühl der Abneigung, und mein Hirn schlägt Alarm, sucht danach was das soll.

Ich habe es so gelernt - dass ich für körperlichen Kontakt immer eine Gegenleistung zu bringen habe!
Danke Ute!

Natürlich gibt es da die Ausnahme Sex.
So habe ich es ja gelernt. Beim Sex ist alles erlaubt - egal ob fremd, männlich oder weiblich. Da kann es gar nicht wild genug zugehen.
Mein Motto:
Oral, vaginal oder anal - scheißegal, Hauptsache Loch und stinkt.
Wenn ich so zurückblicke, dann sehe ich nur nackte Körper voller Lust - nicht die Menschen denen sie gehörten. Die waren mir scheißegal - es ging um Wärme, Geborgenheit und Nähe, die ich nur so ertragen und auch haben konnte. Oder eben um Besitz und Bequemlichkeiten, oder Ziele zu erreichen!

Beim Sex waren sogar wieder Schmerzen erlaubt.
Ich liebte es sogar, wenn die Fingernägel der Weiber sich in meinen Rücken verkrallten, oder sie sich in meiner Schulter verbissen.

Das alte Gefühl der Macht – die ich so über sie hatte!

Aber sonst?
In punkto Wahnsinn kann bei mir ja nichts mehr passieren.
Wahnsinnig bin ich schon so lange, seit meinem ersten Zeugnis schon - und keiner hat es je wirklich gemerkt.
NEIN - nicht das sie es nicht versucht hätten.
Oh nein, das wahrlich nicht! Lange Zeit war ich ein Objekt für die 'gelehrten Damen und Herren' der Psychologie. Ich habe alles mitgemacht, was sie so zu bieten hatten. Ich kenne die Spiegelzimmer, in denen man Kinder 'unbeobachtet von Erwachsenen' spielen lässt, um hinter den halbdurchsichtigen Spiegel zu hocken und nach verräterischen Verhaltensmustern zu suchen. Ich kenne den Rorschach-Test, und die Auslegungsweise der Bilder, ich habe sie selber 'studiert'. Unzählige Intelligenz-Tests, Sehtest, Hörtest - ach Scheiße - jeden erdenklichen Test und Baukasten, sowie Einzelgespräche mit Therapeuten, Gruppen- und Einzeltherapie bei unzähligen Psycho-Kaspern habe ich mitgemacht. Hypnose hat bei mir nicht geklappt - mein Freund hat auf mich aufgepasst, und es verhindert.

So bitter es auch war,
aber eines hat man mir rechtzeitig, als Kleinkind schon, beigebracht bei meinen Pflegeeltern.

Wissen ist Macht!
Meine Maske war so fest, die würde mir nie wieder einer runterreißen können, und ich war auf alles vorbereitet. Wenn du die Waffen der Gegner kennst, kannst du sie besiegen. Und ich kannte sie - ich wusste wo die Bücher standen. Ich konnte Lesen UND Begreifen. Wir hatten doch immer Studenten der Psychologie oder Pädagogik im praktischen Jahr bei uns.

Aber dazu mehr im Band II - 'Heimzeit'.

Mir ging es gut.
Ich war nicht verhaltensauffällig. [?]
Bis auf die körperliche Erscheinung, ein eher unauffälliges Kind.
Sportlich, intelligent, aufmerksam, hilfsbereit - und unnahbar.
Ein mehr schlechter, als durchschnittlicher Schüler.

Es gab einfach keine Erklärung für mein rätselhaftes Verhalten, das mich ins Kinderheim gebracht hatte.

Aber ich brauchte nicht in die 'Klapse'!
Sie suchten ja auch an der falschen Stelle. Sie hätten nicht mich, sondern meine Pflegeeltern und Ute untersuchen sollen. Dann hätten sie genug gefunden, um sich alles zu erklären und mir 'zu helfen'.

Aber so ist unsere Welt selbst heute nicht.
Nein - Schuld hat nur der Täter, und nicht die Menschen, die ihn dazu getrieben haben.

Egal!
Geht schon wieder.
Nicht ablenken lassen.


"Bleib wo du bist, es geht auch so".

Oh ja, manchmal schaut er über den Rand hinaus - ins Licht der Welt - mein 'Freund der Rächer' aus den Kindertagen. Aber wir haben noch immer Frieden - wir sind uns genug, wir tun euch nichts.

Tja, soweit dieser Teil und meine Erkenntnisse daraus.



Anmerkung:
Eine Zusammenfassung zum Ende von 'ElternMord' Band I -
meiner Aufzeichnungen unter dem Titel 'Mein Paradies der Hölle'
Als Einstimmung auf den psychischen Zustand,
in dem das Kind in seine 'HeimZeit' Band II startet.




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