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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



die Welt des Kindes

Text zum Thema Annäherung

Die Familie bestand in den Jahren 1956-66 aus den Pflegeeltern Theo und Marga Sunk, der leiblichen Tochter Ute, den Pflegekindern Günter Egger, Jürgen und Gerd Mustermann und später Heike Frisch. Ich stelle zum Beginn der Geschichte eine Charakterisierung von Pflegevater und Pflegemutter aus der Sicht des Kindes im Alter von zirka 4 bis 12 Jahren in je eigenen Kapiteln vorweg. Dies sehe ich als Notwendigkeit an, um den Leser meiner Geschichte mit den Hauptpersonen und deren Verhältnis zueinander im vorweg vertraut zu machen.

Die Geschichte meiner Kindheit selber habe ich versucht als durchgängige Erzählung zu schreiben. Ich beschränke mich dabei nur auf die gravierenden Vorkommen, von denen ich annehme oder weiß das sie eine entscheidende Beeinflussung auf meine Persönlichkeitsentwicklung genommen haben. Den genauen Weg und die Handlung der Geschichte überlasse ich meinen Erinnerungen, und den daraus resultierenden Gefühlen. Die weiteren Personen sind handlungsübergreifend in die Geschichte eingebunden.

Da es sich um eine reine ICH Geschichte handelt, ist die Handlung auf sehr wenige Personen im Umfeld begrenzt. Aber sicher ist, dass die meisten Vorkommen aus der Sicht des zwölfjährigen Jungen stammen.

Beim Erinnern und Schreiben entstehen die Bilder und Erlebnisse so realistisch im Kopf, das ich mich dann in den Jahren 1956-66 befinde. Die Sicht auf den Jungen im vom Alter 4 bis 10 scheint teilweise zu frühreif zu erscheinen, aber wenn man in einem solchen Umfeld reift, ist die vorzeitige geistige Reife eine unerlässliche Überlebensstrategie.

Verstehen heißt Entgehen!

Hinter die Maske, die Menschen aufzusetzen pflegen, zu sehen und Vorausahnungen sind mir anscheinend angeboren. Ein Umstand der viele instinktive Handlungen oder das Unterlassen von Handlungen bewirkt hat in meinem Leben. Auch heute noch besitze ich die Gabe, durch eine genau Beobachtung von feinsten Veränderung der Körperhaltung, Mimik und Wahl der Worte, auf den seelischen Zustand meines Gegenübers zu schließen und Ereignisse vorauszuahnen. Dies ist mit Sicherheit ein Ergebnis meiner Kindheit von 1956-66, aber auch ein Rest des zweiten Gesichts.

Das Haus.
Eine Neubausiedlung außerhalb der Stadt Glückstadt, nicht weit vom Deich der Elbe entfernt. Diese Siedlung heißt Temming - Siedlung. Namengeber ist die Firma Temming - ein alt ein gesessenes Unternehmen seit 1895.
Wir wohnten in einem netten Block. Nach Stand der Dinge war es für die 50er Jahre sogar ein Luxushaus. Je zwei Mietparteien teilten sich den Aufgang zu den Haustüren, die damals sechs Stufen über Straßenniveau lag und in einer Plattform von ungefähr 3 x 1 Meter mündete. Ein Gittergeländer aus Eisen umrahmte diese Empore. Dies ist eigentlich nur erwähnenswert, weil ein Grossteil vom Alltagsleben für uns Kinder sich auf dieser Plattform - bzw. unter ihr, wo sich die Kellertüren sich befanden, oder auf der Treppe abspielte. Voll unterkellert mit Waschküche, Küche und Wohnzimmer im Erdgeschoss - Kinderzimmer, Bad und Schlafzimmer im ersten Stock - einem Dachboden mit Spitzdach, und nach hinten hinaus sogar einen eigenen relativ großen Garten mit Terrasse am Haus. Zum Heizen der Wohnung gab es, wie es damals Gang und gebe war, mehrere Öfen und im Keller in der Waschküche einen gemauerten mit Holz und Kohle beheizbarer Waschzuber.

Unsere Strasse war der Bühler Weg und wir wohnten in der Nummer 6. Zu dieser Siedlung gehörte auch noch die Temming Strasse. Die Strassen gingen gemeinsam von einer kurzen Strasse ab, die von der Landstrasse her in unsere Siedlung führte. Von dort aus liefen die beiden Strassen in einem Dreieck auseinander. Diese Strasse endete in einem Wendehammer an dem dann wieder ein Block stand.

Zwischen dem Wendehammer unserer Strasse und dem Wendehammer der Temming Strasse gab es - da die Strassen wie erwähnt in einem Dreieck auseinander liefen, einen breiten Raum in dem der Teppichklopfplatz und das Feuerwehrhaus lagen. Hinter dem Block am Wendehammer in unserer Strasse fingen - durch einen Graben und einen Knick getrennt - gleich die Wiesen und Äcker eines Bauers an. Hinter dem Block am Wendehammer der Temming Strasse, durch einen Graben und Knick getrennt, lag direkt der Bauernhof mit der Scheune und dem großen Hofplatz. Den Namen des Bauers habe ich, trotz wiederholter Strafarbeit auf seinem Hof, leider vergessen. Links von dem Block beim Wendehammer Temming Strasse waren der große Kinderspielplatz und das Klärwerk der Siedlung zu finden. An unserer Strasse gab es in Höhe des Wendehammers auch einen Kinderspielplatz, aber da er weit weniger Spielgeräte hatte, wurde er nur von den Kleinkindern benutzt. Dort gab es nur Baby-Geräte. Noch nicht einmal zu einer großen Schaukel hatte es gereicht.




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