Informationen über sexuellen Missbrauch & Misshandlung
     

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Depressionen als Folgeerkrankung
Thema: sexueller Missbrauch

 aus dem Kapitel » Erkrankungen - die großen Fünf «

Vorwort:
Jeder Mensch kommt in seinem Leben mit Depressionen in Berührung. Somit ist dies das einfühlbarste aller Leiden.

Jeder Mensch ist mal depressiv verstimmt, Ursachen:
- Enttäuschungen die uns bewegen
- äußere Ereignisse wie Tod und Trennung
- körperlich angeschlagen, krank oder unausgeschlafen.

Oft liegen schwerwiegendere Ursachen vor,
die dringend einer Behandlung bedürfen!


Depressionen befallen die GefühlsSeite des SeelenLebens.


Sie äußern sich auf sehr unterschiedlichen Weisen: [Symptome]
- Antriebslosigkeit
- innere Unruhe und SchlafStörungen
- Unentschlossenheit
- vermindertes SelbstwertGefühl
- fehlende LebensFreude
- körperliche Beschwerden und MissBefinden
- SchuldGefühle, SelbstAnklage
- KonzentrationsSchwächen
- innere Leere und Traurigkeit
- gestörte FarbWahrnehmung [alles erscheint grau]
und noch vieles Anderes mehr.

Die Entwicklung verläuft unterschiedlich.
Bisweilen geschieht es sehr rasch, jedoch auch langsam über Wochen und Monate. Fälschlicher Weise vermuten viele Betroffene von Depressionen zunächst körperliche Beschwerden. Sie konzentrieren sich darauf organische Ursachen für ihre Beschwerden zu suchen.

Häufig denken Depressive 'Ich bin nicht krank, sondern ein Versager'.

Die Ursachen für Depressionen sind meist starke Belastungen:
- traumatische Erlebnisse [im seelischen oder sozialen Bereich]
- Erschöpfungszustände [durch Überarbeitung, Streit usw.]
- geringe Auslastung
- körperliche Erkrankungen
- körperliche und geistige Untätigkeit
- Veranlagung
und noch vieles Anderes mehr.


Die Abstufungen von Depression:


Leichte Depression
Nicht allzu stark ausgeprägte Symptome und ist gut behandelbar. Erfolgt keine Behandlung kommt es unter Umständen zu einer:

Mittelschweren Depression
Sie wird von einem breiten Spektrum der Symptome und der ProblemBewältigung im Privat- und Berufsleben begleitet. Sie stellt [überwiegend] eine Einschränkung der Lebensqualität dar und geht [meistens] - unbehandelt - direkt über in eine:

Schwere Depression
Sie stellt eine ernstzunehmende und schwerwiegende, unter Umständen sogar lebensgefährliche, Krankheit dar! Neben großen Schwierigkeiten der Bewältigung des Alltages, wird sie oft von SelbstmordGedanken begleitet.

Die Form der schweren Depression sollte,
und muss dringend, [in der Regel]
von Fachärzten oder in einer Klinik behandelt werden.



Behandlung:
Am wirkungsvollsten stellt sich die medikamentöse Behandlung der mittelschweren bis schweren Depression mit AntiDepressiva dar. Sie sind äußerst wirksam und eignen sich wegen des nichtvorhandenen SuchtPotentials.

Ist die Ursache der Depression auf ein unbewältigtes und belastendes KindheitsTrauma zurückzuführen [z.b. sexueller Missbrauch], ist eine Verbindung mit einer psychotherapeutischen GesprächsTherapie meist unerlässlich und sehr wirkungsvoll.

Der Schwerpunkt der Behandlung liegt jedoch [leider!] meist bei der medikamentösen Behandlung der StoffWechselStörung im Gehirn.

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