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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Aussichten: der Sieg

Text zum Thema Ziele, Gewinnen

Irgendwann bin ich dann wieder aufgewacht.
Ich hatte das Gefühl, als wenn meine Blase gleich platzen würde. In Utes Zimmer war Licht an, und ich hörte sie dort rumhantieren. Egal wie sehr ich am liebsten jetzt zu ihr rüberlaufen gelaufen wäre, ich musste unbedingt sofort aufs Klo, oder ich würde ins Bett machen. Schnell zog ich mir das Nachthemd über, und stürmte die Treppen runter aufs Klo.

Als ich fertig war, und die Treppen auf den Boden wieder raufstieg, überlegte ich, ob Ute wohl noch wach war und ob ich endlich den ersten Schritt auf sie zu machen sollte. Ich konnte doch einfach anklopfen, und fragen ob ich mit ihr reden könne. Mehr als nein sagen konnte sie ja nicht.

JA - aber was, wenn sie nein sagt?
Das würde ich nicht überleben. Es ist doch etwas anderes, etwas zu ahnen oder zu vermuten, als es zu wissen. So bestand immer noch die Hoffnung, dass alles gar nicht so schlimm ist, und das sie mich schon irgendwann wieder in ihr Bett holen würde.

So kam ich völlig niedergeschlagen oben an.
Ich wollte mich wieder in mein Bett verziehen, um mich ausgiebig an meinem Elend zu laben und mich wieder in den Schlaf zu heulen.
"Nicht erschrecken", rief Ute mir leise entgegen, als ich die Tür zu meinem Zimmer aufmachte. Auf meinem Nachttisch brannten einige Kerzen - die übrigens hier oben strengstens verboten waren wegen Feuergefahr - und in ihrem Kofferradio quäkte vom amerikanischem Soldatensender AFN auf Langwelle irgendeiner von den Hits von Elvis.
"Komm und setzt dich bitte hier her zu mir. Ich halte das nicht länger aus. Ich will endlich wissen was ich dir bloß getan haben soll - das du mich so sehr missachtest. Seit 'der Nacht', gehst du mir nur immer aus dem Weg - als wenn ich die Krätze hätte! Du hattest doch gesagt das du mich liebst und das es schön war, also warum bist du dann so gemein zu mir", sprudelte es aus ihr heraus, während dabei die Tränen anfingen die Wangen herunter zulaufen, und die Worte vom einsetzenden Schluchzen immer undeutlicher wurden.

Wie ein Häufchen Elend saß meine große Schwester da.
Mit meinem Kopfkissen hinter dem Rücken gestopft, und an das Kopfteil von meinem Bett gelehnt saß sie da auf meiner Bettdecke. Ihre Beine hatte sie eng an den Körper gezogen und ihre Arme umschlangen ihre Beine. Die Füße waren in ihr Nachthemd eingewickelt, das Kinn auf ihre Knie gestützt. Ihr Blick war die ganze Zeit fest auf die Bettdecke gerichtet.

Ich war so sehr von ihr überrascht worden, dass ich nicht wusste was ich machen sollte. Ich merkte wie mein Beschützerinstinkt bei dem Anblick dieser jämmerlichen Gestalt in mir Aufstieg. Aber die Erleichterung darüber, dass sie endlich die Funkstille zwischen uns aufzuheben gewillt war, und die Erkenntnis, dass SIE, die Ältere und Erfahrenere, klein beigegeben hatte, dass ließ mich schlagartig auf einer Wolke der Überlegenheit schweben.

So fühlte es sich also an, wenn man gewonnen hatte.
Jetzt musste ich meinen Sieg nur schnell ausbauen und festigen. Wenn ich es schlau anstellte, konnte ich alles was ich wollte von ihr bekommen. Wenn mir in Zukunft danach sein würde, könnte ich mich zu ihr ins Bett legen. Um zu schmusen, um einfach nur in eine andere, bessere Welt zu flüchten, egal!

Durch Mutters Schundromane, Vaters Pornos und Magazinen, und den Erzählungen in der Klicke hatte ich mich inzwischen, jedenfalls theoretisch, zu einem echten Frauenversteher gemausert. Ich wusste wie ich reden musste um sie rumzukriegen, und wie man sie anfassen musste um sie in den Wahnsinn zu treiben. Ich hatte mich auf diesen Moment, durch eifriges Studium über die Frauen, in den vergangenen Wochen bestens vorbereitet.

"Nicht weinen", flehte ich sie also an, während ich schnell zu ihr aufs Bett stieg um sie in den Arm zu nehmen.
"Ich wollte dir doch nicht weh tun. Ich wollte dir nur zeigen das ich schon so groß und vernünftig bin. Das ich warten kann, bis du mich wieder zu dir rufst, ohne das die Anderen etwas davon merken. Es tut mir doch so leid das du das falsch verstanden hastest. Was meinst denn du wie schlecht es mir die ganze Zeit dabei gegangen ist".

Wir lagen uns eng umschlungen in den Armen, und ich wischte mir verstohlen meine Tränen aus dem Gesicht. Während ich:
"Du bist doch der einzigste Mensch auf dieser Welt der mir überhaupt etwas Bedeutet", zu ihr sagte, nahm ich ihren Kopf in meine Hände, um sie endlich nach viel zu langer Zeit wieder küssen zu können. Nein, das gehörte nicht zu meinem Plan, das fühlte ich ehrlich so.

Sie hatte ihre Augen fest zugedrückt, und die Spuren der Tränen glänzten matt im Kerzenlicht auf ihrem Gesicht. Ganz sanft versuchte ich ihr sie wegzuküssen.

Der salzige Geschmack der Tränen ließ mir einen wohligen Schauer über meinen Rücken laufen...

Halt, nicht ablenken lassen – nicht diese Gefühle.
Du hast ein Ziel – also bitte!
Ich legte meine Lippen auf ihre, um endlich wieder dieses Gefühl der Wärme und Zusammengehörigkeit - nach dem ich mich schon so lange Zeit gesehnt hatte - wieder zu erlangen. Nach anfänglichen Zögern und einigen zaghaften Küssen ließ sie sich endlich wieder darauf ein, und der Strudel des Vergessens zog sich mit uns. Es war uns endlich wieder gelungen aus dieser bösen Welt zu entfliehen und sich den Küssen und Gefühlen wieder hinzugeben.

Irgendwie waren wir zwischendurch auf dem Bett zum Liegen gekommen.
Wir hielten uns fest in den Armen und schauten uns dabei unentwegt in die Augen. Ganz deutlich konnte man in den Augen des anderen sehen wie wohl er sich dabei fühlte, und wie sehr ihm die Nähe des anderen gefehlt hatte. Jetzt musste ich diese Gelegenheit doch dazu nutzen um mir ihre Zuneigung auf lange Zeit zu sichern.

'Halte dich an deinen Plan um dir ewigen Zugang zu diesem Zustand zu gewährleisten', zuckte es mir durch mein krankes Hirn.




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