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Alle Namen von den Personen die auf den weitern Seiten vorkommen sind frei erfunden Jegliche Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen wären rein zufällig! Dies machen wir unfreiwillig und einzig aus rechtlichen Gründen. Aber alle geschilderten Begebenheiten haben so und nicht anderes stattgefunden.



Abschied vom Rächer

[schizophrenes GoodBye]
Text zum Thema Schizophrenie, psychologische Phänomene

Ich versuche nicht an das Geschehene zu denken.
Völlig erschlagen liege ich in meinem Bett, will einfach nur noch schlafen...

Aber mein Freund, der Rächer, er lässt es nicht zu.
Der scharfe Ton seiner Stimme durchbricht die Stille.

"Hast du mich nicht gesehen?".
"Ich habe euch beobachtet, und wahrlich - es war ein großes Schlachten...". Unüberhörbar, der Hohn und Spott, der mich zu einem wehrlosen Zuhörer macht.

"Hach", lacht er bitter,
"aber das - das war nichts...Nichts - gegen das was kommen sollte!". In jedem Wort schwingt seine Enttäuschung über mich mit.

"SO..., also wirklich...".
Seine Stimme nimmt wieder den mir so vertrauten traurigen Tonfall an.

"Du hast die Kontrolle verloren, hast dich gehen lassen, deiner Wut einfach freien Lauf gelassen...".
"SO - So kann man keine Rache üben, dafür hab ich mir nicht jahrelang die Mühe gegeben, einen Plan für dich auszuarbeiten".

Ich will ihm nicht zuhören, er soll endlich gehen - viel zu bitter ist für mich der Nachgeschmack dieser Nacht!

"Sprich die Formel aus - Es wird Zeit für uns. Sie dürfen mich bei dir nicht finden! Es werden viele kommen und nach mir suchen. Wenn sie mich entdecken, musst du für immer in die Klapse!".

Ich kann ihn nirgends sehen - Und doch dröhnt seine Stimme durch meinen Kopf!

"Wo bist du...? Warum versteckst du dich vor mir", frage ich unwillkürlich laut.

Doch mir ist da schon klar das ich die Antwort kenne...
und auch schon immer kannte. Nur das zuzugeben fällt mir schwer. Wie von alleine bahnte sich die Formel - die unsere Trennung auf unbestimmte Zeit einleiten soll - den Weg zu meinen Lippen.

"Ich ahnte es schon immer, dass ich alleine bin!
Nun wirst du mich verlassen, darin besteht dein Sinn.
Die Taten die mich quälten, ließ ich dich immer tun.
Doch jetzt am bitteren Ende, lass ich dich wieder ruhn".

So sprach - NEIN - dachte ich laut.
Tränen stiegen mir in die Augen in diesen bitteren Moment, wo ich meinen einzigsten Freund - der immer da war, wenn ich ihn dringend brauchte - verabschiedete.

"Die Schuld entsteht nie von allein,
zur Schuld, da braucht mehr als Ein.
Der eine, der die Tat begeht,
und sie sich niemals eingesteht.
Der andre der sie anerkennt,
und sie auch frei beim Namen nennt.

Wenn du mich brauchst, dann bin ich da,
so wie es seit Geburt schon war.
Der eine denkt, der andre tut,
so geht es dann uns beiden gut.

So leb dann wohl, ich nehms nicht schwer,
wenn du mich brauchst, dann ruf mich her.
ICH weiß es schon, du gehst bald fort,
doch ich bleib in dir - Allerorts".

So vollendete der Rächer - mein einziger Halt seit geraumer Zeit - die Formel und zog sich unauffindbar in die Tiefen meiner Seele zurück.

Ich will nicht darüber nachdenken sondern schlafen.
Ich fühle mich so ausgebrannt und leer.

Ob Gerd und mich sonst jemand gehört oder gesehen hat?

Wer weiß.
Mein letzter Gedanke beim Einschlafen gehört Gerd. Eine kleine hinterhältige Ratte - dem nichts und niemand mehr etwas vormachen kann.

Aber so müssen Brüder wohl auch sein, wenn man so lebt wie wir.




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